Solothurner Fasnacht
Schnitzelbankreigen: Fast mit jeder Flocke fiel auch eine Pointe

Im Höfli, am Schnibamu und in den Beizen setzten am Donnerstagabend die Schnitzelbänke dem Zwerchfell der Narren zu. Insgesamt neun Schnitzelbänke traten offiziell auf

Wolfgang Wagmann
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Die Hilarimusig eröffnet den Abend
23 Bilder
Hilarimusig in Aktion
Die Schlagerstars von G.O.R.P.S.
G.O.R.P.S gibt alles.
Auch Konfetti gabs
Die Jagdgesellschaft Spötterfunkä
Spötterfunkä auf Bärenjagd
Trotz Schneetreiben war das Höfli gut gefüllt
Die Schnädderhäggse hexen
Verhextes Publikum
Das Publiukum freut sich über jede Pointe
Die grosse Show der Stedtli-Schiiisser
Stedtli-Schiiisser in Aktion
Daniel Bachmann führt durchs Höflisingen
Die Schilfrohrsänger standen nich im Schilf
Die Schilfrohrsänger
Die Elisi feierten ihren 40. Geburtstag im Schneegestöber.
Die Füuzlüs-Schotten geizen nicht mit Reizen
Pussy Riot markierten die Rampesöi
Ein Gruss von General Winter
Das Publikum trotzt der Kälte
Zaungäste
Höflisingen in Solothurn

Die Hilarimusig eröffnet den Abend

Hansjörg Sahli

Honolulus Humorschaffende sahen sich an dieser Winterfasnacht 2013 ebenso Petrus' Launen ausgesetzt wie zuvor die Chessler. Denn im dichten Schneetreiben musste manchmal auf der Höfli-Bühne fast erahnt werden, was sich dort tat. Doch eine gute Pointe «verhebt» auch im Flockenwirbel, und so verging dem überraschend zahlreich aufmarschierten Publikum das Lachen trotz winterlicher Kulisse kaum.

Entschädigt wurde es mit einem bunten Themenmix der neun offiziell auftretenden Schnitzelbänke - die Voceria beschränkt sich auf die Beizenfasnacht und war auch nicht im Schnibamu-Programm.

Haue für Grenchen

Wenn gar nichts mehr weiterhilft: Grenchen-Pointen kommen immer an. Dies bewies die Lach- und Schiessgesellschaft der Spötterfunkä ebenso wie die deutsche Schlagertruppe von G.O.R.P.S. 40 Jahre feierten die Ur-Frauen-Bank der Elisi, 30 auch die Stedtlischiiiisser wie immer mit einer aufwendigen Bühnenshow. Die Füuzlüs nahmen sich im Schottenrock selbst auf die Schippe, hatte doch ihr Schottland-Trip wegen verpasstem «Flüger» schon in Kloten geendet.

Gewohnt frech und aufmüpfig die Rampesöi als Pussy Riot - nur droht ihnen in Honolulu für ihre träfen Songs kein Arbeitslager. Dies, obwohl auch Kurt Fluri und seine Chefetage ihr Fett abbekamen, was im Staate Putins oder vielleicht auch in der Hilari-Zensur-Hochburg Banga-Town Folgen gehabt hätte. Übrigens: 1948, als der Ambassadore Bäse erstmals auftrat, musste dieser zuerst eine Auftrittsbewilligung der Polizei einholen ...

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