Solothurner Fasnacht

Schnitzelbankreigen: Fast mit jeder Flocke fiel auch eine Pointe

Im Höfli, am Schnibamu und in den Beizen setzten am Donnerstagabend die Schnitzelbänke dem Zwerchfell der Narren zu. Insgesamt neun Schnitzelbänke traten offiziell auf

Honolulus Humorschaffende sahen sich an dieser Winterfasnacht 2013 ebenso Petrus' Launen ausgesetzt wie zuvor die Chessler. Denn im dichten Schneetreiben musste manchmal auf der Höfli-Bühne fast erahnt werden, was sich dort tat. Doch eine gute Pointe «verhebt» auch im Flockenwirbel, und so verging dem überraschend zahlreich aufmarschierten Publikum das Lachen trotz winterlicher Kulisse kaum.

Entschädigt wurde es mit einem bunten Themenmix der neun offiziell auftretenden Schnitzelbänke - die Voceria beschränkt sich auf die Beizenfasnacht und war auch nicht im Schnibamu-Programm.

Haue für Grenchen

Wenn gar nichts mehr weiterhilft: Grenchen-Pointen kommen immer an. Dies bewies die Lach- und Schiessgesellschaft der Spötterfunkä ebenso wie die deutsche Schlagertruppe von G.O.R.P.S. 40 Jahre feierten die Ur-Frauen-Bank der Elisi, 30 auch die Stedtlischiiiisser wie immer mit einer aufwendigen Bühnenshow. Die Füuzlüs nahmen sich im Schottenrock selbst auf die Schippe, hatte doch ihr Schottland-Trip wegen verpasstem «Flüger» schon in Kloten geendet.

Gewohnt frech und aufmüpfig die Rampesöi als Pussy Riot - nur droht ihnen in Honolulu für ihre träfen Songs kein Arbeitslager. Dies, obwohl auch Kurt Fluri und seine Chefetage ihr Fett abbekamen, was im Staate Putins oder vielleicht auch in der Hilari-Zensur-Hochburg Banga-Town Folgen gehabt hätte. Übrigens: 1948, als der Ambassadore Bäse erstmals auftrat, musste dieser zuerst eine Auftrittsbewilligung der Polizei einholen ...

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