Schweizer Meisterschaften
Rückenschwimmen ist die goldene Disziplin von Swim Regio Solothurn

Der Elite-Club Swim Regio Solothurn erzielte an den Schweizer Meisterschaften grosse Erfolge in der Kurzbahn.

Morena Adimari
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Sarah Zurflüh war schnell unterwegs.

Sarah Zurflüh war schnell unterwegs.

zvg

Der Swim Regio Solothurn (SRSO) Schwimmclub erreichte bei der Kurzbahn-Schweizer-Meisterschaft ein hervorragendes Resultat. Insgesamt hat der Schwimmverein für Eliteschwimmer vier Medaillen aus der allgemeinen Kategorie nach Solothurn gebracht. Im Gesamten platzierte sich so der Solothurner Club auf Platz 8 von 19.

50 Meter Rückenschwimmen: Das ist die Kategorie der Solothurner Schwimmerinnen. Gleich vier Medaillen wurden in dieser Disziplin vom Swim Regio Solothurn gewonnen. Sarah Zurflüh erreichte mit 28,76 Sekunden die Goldmedaille und Carla Stampfli mit 28,98 Sekunden die Bronzemedaille. Zurflüh gewann zudem eine Silbermedaille im Rückenschwimmer 100 Meter und eine Silbermedaille im Rückenschwimmen 200 Meter.

Die erste Mannschaft des Regio Swim Solothurn trainiert sehr oft zusammen, um an allen wichtigen Wettkämpfen zu brillieren.

Die erste Mannschaft des Regio Swim Solothurn trainiert sehr oft zusammen, um an allen wichtigen Wettkämpfen zu brillieren.

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Leidenschaft und Arbeit

Sarah Zurflüh: Die Sportkantischülerin ist die grosse Gewinnerin. Drei Medaillen hat sie letztes Wochenende abgeholt. «Ich bin sehr zufrieden mit meiner Leistung», sagt sie. Der Wettkampf sei gut gegangen, aber entscheidend sei auch die Vorbereitung, erklärt sie. «Vor den Wettkämpfen bin ich sehr nervös, ich höre dann Musik und bereite mich mental auf das Schwimmen vor.

Auch ein gutes Aufwärmen darf nicht fehlen», berichtet die Sportlerin. Vor den Wettkämpfen sei es zudem wichtig, auf eine korrekte Ernährung zu achten. Die junge Schwimmerin erzielte beste Resultate im Rückenschwimmen bereits in den Jahren 2014 und 2015. International ist es Zurflüh gelungen, Podestplätze zu erschwimmen, dieses Jahr war sie die Drittplatzierte in der Kategorie 200 Meter Rückenschwimmen am Schwimmfestival Aachen.

Von nichts kommt nichts: Zusammen mit der gesamten ersten Mannschaft trainiert sie 18 Stunden pro Woche im Wasser. Im Training wird jeweils alles geübt und dann spezifisch die eigene Disziplin verbessert: Zurflühs Lage ist eindeutig der Rücken. Obwohl Schwimmen – abgesehen von Staffelschwimmen – ein Einzelsport ist, erklärt Zurflüh, dass «das Training in der Gruppe sehr motivierend ist.»

Auch den kürzlich erlebten Trainerwechsel erwies sich als positiv, die Mannschaft spürt keine negativen Auswirkungen. Der neue Trainer, Robin Kovacs, ist motiviert und zufrieden: «Wir haben eine gute Leistung erbracht.» Dafür wurde seit August umfangreicher und intensiver trainiert.

Ambitionierte Pläne

Nächstes Jahr möchte die Schülerin die Kantonsschule abschliessen und ein Studium in Angriff nehmen. Was genau sie als Studienfach wählen wird, wisse sie noch nicht. Die 19-jährige hat auch hohe sportliche Ambitionen, so sei die Universiade das nächste grosse Ziel: Bei diesem Wettkampf liefern sich die sportlichen Eliten der Universitäten der gesamten Welt ein spannendes Wettschwimmen.

Auch Kovacs hat grosse Pläne für das Team: Nächste Woche starten die Herren in Bellinzona, sie möchten in die Liga B aufsteigen. Die Frauen seien bereits in der Liga A und versuchen, sich konstant zu verbessern. Er sagt: «Es besteht ein grosser Druck, aber die Mannschaft ist dem gewachsen.»

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