Stadt Solothurn
Restaurant Sonne trumpft nach Wiedereröffnung mit regionalen Angeboten

Das Traditionsrestaurant in der Vorstadt ist ab Dienstag wieder geöffnet. Nun bietet es den Gästen zusätzlich stilvolle Zimmer und regionale Produkte an. Werfen Sie einen Blick in die rennovierten Räumlichkeiten - und natürlich in die Küche.

Wolfgang Wagmann
Drucken
Teilen
Das Solothurner Restaurant Sonne öffnet wieder
7 Bilder
Die Bar und die neue Ecke der Gaststube
Eines der Hotelzimmer oberhalb des Restaurants
Das Wirtshausschild der Sonne
Die Gaststube mit den alten Holzbänken - und Wänden
Auch dieses Hotelzimmer ist neu entstanden
Das Hotel Roter Ochsen und das Restaurant Sonne

Das Solothurner Restaurant Sonne öffnet wieder

Wolfgang Wagmann

Neu umgebaut präsentiert sich das Restaurant Sonne in der Vorstadt, und ab Dienstag steht es wieder für die Gäste offen. Geschäftsführer ist Christian Stampfli, der zusammen mit seinem Partner Rolf Trechsel Anfang 2013 das Hotel Roter Ochsen an der Berntorstrasse eröffnet hat.

Oberhalb der «Sonne» wurden zusätzlich auch vier Zimmer eingebaut, «damit verfügen wir jetzt über insgesamt 15 Zimmer. Eventuell kommen in der Nachbarliegenschaft noch in einer zweiten Etappe weitere drei Zimmer dazu», so Trechsel. Denn der «Rote Ochsen» erfreue sich einer anhaltend «sehr guten Auslastung».

Ausserdem stehen die Hotelbetreiber mit dem Besitzer einer Liegenschaft gegenüber in Verhandlungen, um dort allenfalls weitere Zimmer realisieren zu können. Mit einer Verdoppelung der ursprünglichen Zimmerzahl von elf Einheiten hätte man laut Trechsel «eine gute Grösse erreicht, um so zu fahren».

Symbiose mit Restaurant

Das Garni-Hotel Roter Ochsen ist neu mit einem direkten Zugang zum Restaurant Sonne verbunden. Dieses Gebäude gehört der Nerinvest AG in Ins, die darin auch noch eine Wohnung vermietet.

Mieterin des Restaurants und der neuen Hotelzimmer ist die Oxso AG von Stampfli und Trechsel, denen die benachbarte Liegenschaft mit dem Hotelbetrieb gehört. Christian Stampfli bringt Berufspraxis in der Gastronomie mit: «Ich war Chef de Service im damaligen Berner Restaurant Menuetto», erzählt er.

Nun tritt er die Betriebsführung in der seit Januar geschlossenen und inzwischen stilvoll umgebauten «Sonne» an. Die ebenerdigen WC-Anlagen wurden in den alten Gewölbekeller verlegt, im hinteren Bereich wartet eine neue Bartheke auf die Gäste.

In der Gaststube wurden alte Holzelemente der Wand sowie die Holzbänke geschickt ins neue Interieur integriert und auch die alten Deckenbalken wieder hervorgeholt. Nebst den 40 Innenplätzen will man im Sommer auch einige Aussenplätze anbieten.

Setzen auf Schweizer Küche

Christian Stampflis Credo ist die Schweizer Küche. «Wir haben eine kleine Karte und mittags gibts zwei Menüs, eines davon vegetarisch. Der Kaffee und das Tafelwasser, auf Wunsch mit Kohlensäure angereichert, ist dabei inbegriffen.

Grossen Wert legt der Geschäftsführer auf Produkte aus der Region – kleine Ausnahmen wie ein kanadischer Wildlachs dürfen aber sein. «Wir arbeiten mit vier regionalen Anbietern zusammen», erzählt Stampfli.

So beziehe man die Fleischprodukte bei der Bio-Metzg Stettler in Langenthal, Gemüse, Obst und Eier vom Buechihof in Leuzigen, frische Teigwaren wie Hartweizen- und Urdinkel-Nudeln von «Solo Pasta» in Aedermannsdorf. Dazu kommt der Bio-Bauernhof von Janis und Christian Otti, dessen Bauerhof-Glace die Dessertkarte der «Sonne» bereichert.

Auch beim Bier ist die Region Trumpf: Ausgeschenkt wird am Tresen des Vorstädter Traditionslokals im Offenausschank das Solothurner «Öufi». Am «regionalsten» könnte sich der Bezug veganer Produkte gestalten: Gleich gegenüber ist nun der vegane Laden «Grüeni Chuchi» geöffnet, «wir stehen mit ihm in Kontakt», so Stampfli.

Geöffnet : Dienstag bis Freitag von 11 bis 14 und 18 bis 22.30 Uhr, Samstag von 18 bis 22.30 Uhr. Sonntag und Montag geschlossen.

Aktuelle Nachrichten