«Wir hatten total 2400 Besucherinnen und Besucher auf der Krummturmschanze. Das heisst, es war ein sehr gutes Jahr, liegt doch die höchste Besucherzahl bei 2000 Eintritten. Grundsätzlich lässt sich sagen, dass die Eintrittszahlen in den letzten fünf Jahren sehr stabil gewesen sind und jeweils zwischen 2000 und 2500 Personen gelegen haben», zieht Organisatorin Eva Gauch ein äusserst positives Fazit zu den sechs Filmabenden.

Die Betriebsleitern des Alten Spitals und ihr Team konnten sogar auf zwei völlig ausverkaufte Filme am Dienstag und Donnerstag zurückblicken. «Dazu beigetragen haben sicher an beiden Abenden auch Kundenanlässe. So besuchten am Dienstag 130 Mitglieder der Stadt- und Gewerbevereinigung Solothurn SGSo den Film ‹Madame›», erklärt Gauch.

Kleine Delle am Freitag

Leichte Filmkost programmiere sie jeweils an diesen Abenden, so die Organisatorin, «und ohnehin gehen Schweizer Filme immer», weiss Eva Gauch aus 13 Jahren Erfahrung auf der Krummturmschanze. Das habe seinerzeit bei «Herbstzeitlose» ebenso gegolten wie jetzt beim neuen Erfolgsstreifen «Die letzte Pointe». So waren am Aufführungstag am Donnerstag auch Regisseur Rolf Lyssy sowie die Solothurner Hauptdarstellerin Monica Gubser vor Ort, wie so oft, wenn der Kinoerfolg im Sommer nochmals draussen gespielt wurde – und das sei gegen 40 Mal der Fall gewesen.

«Noch nie so gut besucht wie dieses Jahr», war für Eva Gauch auch der Sonntagsfilm, das palästinensische Roadmovie «Wajib». Die einzige kleine Delle musste das Team des Alten Spitals wetterbedingt am Freitag hinnehmen, als am Nachmittag Gewitterschauer aufzogen. «Da klingelte sofort ständig das Telefon, ob die Vorführung abends auch stattfinde. Natürlich – wir machen schliesslich Open-Air-Kino.»

Auch sonst zufriedene Gesichter

Abgesehen von diesem etwas schwächeren Tag zogen auch die Verpflegungsstände eine sehr positive Bilanz zu den Sommerfilmen. So habe Insieme – immerhin auch schon über ein Jahrzehnt dabei – noch nie so viel Umsatz gemacht wie dieses Jahr. Bereits der Vorverkauf deutete auf einen positiven Verlauf hin, und bei den 500 Plätzen auf der Schanze möchte Eva Gauch auch bleiben.

«Wohl könnte man noch 50 Stühle hineinpferchen, aber dann wirds ungemütlich.» Finanziell sei der Anlass sicherlich aufgegangen. «Der Gesamtaufwand beläuft sich auf rund 70'000 Franken. Die Einnahmen werden zu zwei Drittel über den Ticketverkauf, die Einnahmen Barbetrieb und die Abgabe der Cateringstände sowie den Verkauf von Kinowerbung generiert, ein Drittel durch Sponsoring.»