Halbjahresbericht
Regiobank wächst nicht im Hypothekengeschäft

Das erste Halbjahr 2015 ist für die Regiobank Solothurn – trotz unerwarteten Turbulenzen auf den Finanzmärkten – stabil verlaufen.

Drucken
Teilen
Die Filiale der Regiobank in Solothurn.

Die Filiale der Regiobank in Solothurn.

Felix Gerber

Das heisst es im publizierten Halbjahresbericht. Das Geschäftswachstum sei moderat ausgefallen. So erhöhte sich die Bilanzsumme um 2,7 Prozent auf 2,5 Mrd. Franken. Die Kundengelder sind dabei um 2,1 Prozent auf 1,8 Mrd. Franken gestiegen. Dagegen fällt auf, dass die Kundenausleihungen – beim Grossteil handelt es sich um Wohnbauhypotheken – mit 2,1 Mrd. Franken auf dem Niveau von Ende 2014 verharrten. «Dies ist hauptsächlich auf ausserordentliche Amortisationen und eine etwas gedämpfte Nachfrage nach Hypotheken und Firmenkrediten zurückzuführen.»

Bereits im vergangenen Geschäftsjahr wies die Regiobank bei den Gesamtausleihungen ein Wachstum von nur 1 Prozent aus. «Aus Risikoüberlegungen haben wir das Kreditwachstum gedrosselt», hiess es damals. Positiv sei, dass die Bank trotz historisch tiefen Zinssätzen den Erfolg aus dem Zinsengeschäft – dem wichtigsten Ertragspfeiler – um 1,2 Prozent auf 14,3 Mio. Franken steigern konnte.

Als erfreulich bezeichnet die Bank die Entwicklung des Geschäftserfolges (ersetzt nach neuer Rechnungslegung den Bruttogewinn). Dieser stieg um 6,9 Prozent auf 8,1 Mio. Franken. Nach einer Zuweisung von 2,9 Mio. an die Reserven für allgemeine Bankrisiken und Abzug der Steuern resultierte ein Halbjahresgewinn von 3,6 Mio. Franken (+ 1,4 Prozent). Für die zweite Jahreshälfte wird «eine leicht anziehende Nachfrage sowie eine weiterhin stabile Ertragslage» erwartet. (FS)

Aktuelle Nachrichten