Überschüssige Liquidität sei dazu verwendet worden, die Verpflichtungen gegenüber Banken um Umfang von über 31 Millionen zurückzuzahlen, teilt die Regiobank mit. Gleichzeitig seien die Ausleihungen ausgebaut worden - wenn auch deutlich weniger als im Vorjahr.

Die Regiobank sieht das Eindämmen des Wachstums als sinnvoll an. Dies aufgrund der sich abzeichnenden Risiken im Immobilienmarkt. «Wir achten bei der Vergabe von Finanzierungen strikte auf die Belehnungshöhe sowie vor allem auf die Tragbarkeit, die auch bei deutlich höheren Zinssätzen gegeben sein muss».

Über 2 Millionen ausgeleiht

Die Summe aller gewährten Hypotheken, Darlehen und Kredite überschreitet per 30. Juni erstmals die Grenze von 2 Milliarden Franken. Finanziert werden diese neuen Ausleihungen mit Kundengeldern (plus 29 Mio. Franken) sowie der Aufnahme weiterer Pfandbriefdarlehen im Umfang von 15 Millionen.

Den gesamten Betriebsertrag konnte um 365'000 (plus 1,8 Prozent) erhöht werden. Rückläufig waren hingegen das Zinsengeschäft (minus 2,8 Prozent) und das Handelsgeschäft. Dort konnte der Spitzenwert des Vorjahres nicht mehr erreicht werden.

Besonders erfreulich für die Regiobank präsentiert sich der übrige ordentliche Erfolg (plus 47 Prozent auf über 3 Millionen Franken). Verantwortlich dafür seien insbesondere verschiedene Optimierungen, unter anderem im Zusammenhang mit der Tochtergesellschaft IG Leasing.

Bruttogewinn steigt um 4 Prozent

Den Geschäftsaufwand konnte auf dem Niveau des Vorjahres stabilisiert werden. Der Bruttogewinn des ersten Semesters stieg somit um 4 Prozent auf 9,8 Millionen Franken.

Fürs zweite Semester erwartet die Regiobank einen ähnlichen Geschäftsgang. (ldu)