Im Vergleich zum Vorjahr verbesserte sich der Gewinn um gute 200'000 Franken.

Der Erdgasabsatz stieg 2016 um 0.6 Prozent auf 999 GWh an. «Dazu trug vor allem die Zunahme der Heizgradtage bei», wie die Regio Energie Solothurn mitteilt. Dieser Temperatureffekt habe sich auch im Fernwärmegeschäft gezeigt. Zusammen mit neu angeschlossenen Liegenschaften führte dies zu einer Zunahme des Wärmeabsatzes von 10,5 Prozent auf 63 GWh.

Ebenfalls zugenommen hat im Geschäftsjahr 2016 der Stromabsatz. «Aggressiver Wettbewerb um freie Kunden» habe zu einem Absatzverlust geführt, welcher jedoch dank dem Gewinn neuer Kunden insbesondere auch in der Gemeinde Leuzigen kompensiert werden konnte. Unter dem Strich resultierte damit eine Steigerung des Stromabsatzes um 1,7 Prozent.

Investitionen in die Zukunft

Neben Ersatzinvestitionen im konventionellen Bereich, wie z.B. dem Austausch mehrerer Leistungstransformatoren, fokussierte die Investitionstätigkeit der Regio Energie Solothurn auch im Berichtsjahr auf den weiteren Ausbau des Fernwärmenetzes.

Weiter erfolgten Investitionen in Informatikanlagen, Contracting-Anlagen, Fahrzeuge und ins Leitsystem. Das Investitionsvolumen fiel 2016 im Vergleich zum Vorjahr geringer aus. Dies insbesondere, «weil wichtige Investitionen, wie das Reservoir Steingrube und das Baulos 40 in der Fernwärme aufgrund von Einsprachen und langwierigen Bewilligungsverfahren leider noch nicht ausgelöst werden konnten», so die Regio Energie Solothurn. (mgt/ldu)