Solothurner Wetter
Regen und Sonne hielten sich im September die Waage

Der September 2013 war etwas zu warm und auch zu nass. Wobei die Niederschläge von Ort zu Ort stark variierten. In Solothurn nur gerade 121 Liter Regen pro Quadratmeter, im Wallierhof Riedholz wurden dagegen gleich 155,7 Liter registriert.

Wolfgang Wagmann
Drucken
Teilen
Aufs dritte Wochenende mit dem HESO-Start hin stellte sich ruhiges, mildes Herbstwetter ein.

Aufs dritte Wochenende mit dem HESO-Start hin stellte sich ruhiges, mildes Herbstwetter ein.

Hanspeter Bärtschi

In Sachen Wärme bot der vergangene September mit einem Monatsmittel von 15,1 Grad zwar nicht eine absolute Top-Marke, gehört damit aber zu den wärmeren des vergangenen Jahrzehnts.

Für Abwechslung war gesorgt

Zum Monatsbeginn gas sogar nochmals Badewetter, denn bis zum 6. September dominierte die Sonne und das Thermometer kletterte durchaus noch in den sommerlichen 25-Grad-Bereich. Doch gleich das erste Wochenende fiel gründlich ins Wasser, mit gewittrigen Regengüssen kamen am Samstag und Sonntag 33 und mehr Liter Regen (oder Millimeter pro Quadratmeter) zusammen. In der Folge zeigte sich die Witterung von einer eher wechselhaften und kühleren Seite. Auffällig war, dass sich bis weit in den September hinein trotz genug Feuchtigkeit kaum Pilze in den Wäldern fanden.

Unbeständig und feucht präsentiert sich zum Leidwesen der Berggänger auch das zweite, das Bettagswochenende. Eine Extrem-Regenphase sorgte zwischen dem 17. Und 19. September für 60 Liter Regen in Solothurn, gar über 87 warens im Wallierhof, wobei der 18. September an beiden Stationen mit 40 Litern zu Buche schlug.

Wie so oft stellte sich aufs dritte Wochenende mit dem HESO-Start hin ruhiges, mildes Herbstwetter ein. Einzig der Nebel konnte sich schon bis Mittag von der hartnäckigen Seite zeigen. Ein für Ende September recht deftiges Gewitter-Intermezzo setzte es am 26. ab, und auf den letzten Sonntag des Monats stimmte eine unangenehme Bise noire mit Sprühregen auf den Herbst ein.

Kein Winter in Sicht

Der Rest der Woche wird eher wechselhaft, ja regnerisch, ehe sich dann mit einem markanten Hoch nächste Woche der Altweibersommer zurückmeldet. Allerdings könnte die Lage des Hochs mit Kern über Südskandinavien, zu einer Bisenströmung mit zähem Hochnebel führen.

Gesichert scheint aber, das bis Mitte Oktober kein Polarluft-Vorstoss und damit ein Wintereinbruch zu erwarten ist. Im Gegenteil, milde Luft eher aus Südwest bleibt die Dominante.

Aktuelle Nachrichten