Raiffeisenbank Weissenstein
Raiffeisen-Banken haben noch nicht fusioniert, Namen gibts aber schon

Über die im vergangenen Mai angekündigte Fusion der drei Raiffeisenbanken Solothurn, Wandflue Grenchen und Weissenstein Langendorf wird erst noch entschieden. Einen Namen für die fusionierte Bank gibt es aber schon: «Raiffeisenbank Weissenstein».

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Die Raiffeisenbank-Filiale in Langendorf. Sie will mit Solothurn und Wandflue Grenchen fusionieren. (Archiv)

Die Raiffeisenbank-Filiale in Langendorf. Sie will mit Solothurn und Wandflue Grenchen fusionieren. (Archiv)

Oliver Menge

Über die im vergangenen Mai angekündigte Fusion der drei Raiffeisenbanken Solothurn, Wandflue Grenchen und Weissenstein Langendorf werden die Generalversammlungen zwar erst im kommenden Frühling definitiv entscheiden. Fest steht aber bereits der neue Namen: Unter «Raiffeisenbank Weissenstein» soll die fusionierte Bank auf dem Markt auftreten, wie Raiffeisen am Donnerstag bekannt gab.

Der Namen sei aus einem Wettbewerb hervorgegangen, an welchem Mitarbeitende und Verwaltungsratsmitglieder aller drei Banken teilgenommen haben. Eingegangen seien 182 Namensvorschläge. «Der Solothurner Hausberg ist über die Regionsgrenzen hinaus bekannt und sein Name positiv besetzt», wie es weiter heisst. Die drei Lichter auf dem Weissenstein signalisierten «Heimat und können für die drei Banken stehen».

Die Vorarbeiten für den Zusammenschluss liefen bereits auf verschiedenen Ebenen; neu organisiert werden soll insbesondere der administrative Bereich. Erneut festgehalten wird, dass weder Entlassungen oder Schliessungen von Geschäftsstellen vorgesehen seien.

Mitte November finden in Grenchen, Solothurn und Langendorf Orientierungsversammlungen für die Genossenschafter und Genossenschafterinnen statt. Falls die Generalversammlungen ja zum Zusammenschluss sagen werden, wird die neue «Raiffeisenbank Weissenstein» über 20'000 Mitglieder und 89 Mitarbeitende zählen, die eine Bilanzsumme von 1,6 Milliarden Franken erwirtschaften. (FS)