Die heftigen Schneefälle vom Freitag auf Samstag bewältigte der Winterdienst des Stadtsolothurner Werkhofs bestens. Doch neue Arbeit ist in Sicht: Nochmals schüttelt Frau Holle diese Woche die Kissen, und dann wird der Platz für die jetzt schon mächtigen Walmen allmählich knapp. Die Sorgen der einen, die Freuden der Andern: Die Zwischenhochpause mit Pulverschnee und Sonne nutzten am Wochenende viele für einen stimmungsvollen Spaziergang oder den Wintersport auch in der Region.

Für die Kleinsten ist die Böschung unterhalb des Schlosses Waldegg das Schlittel-Einsteigerparadies schlechthin. Am Weissenstein dagegen hat der vierte Winter nacheinander ohne Bahn begonnen. Trotzdem war der Parkplatz in Oberdorf am Sonntagvormittag gut frequenetiert. Per Pedes, mit Schlitten, Langlauf- oder Tourenski wurde der Solothurner Hausberg bezwungen.

Tauwetter in Sicht

Noch dauert die für den Dezember ausserordentliche Winterwitterung an. Zuerst gibts nochmals Pflotsch und Schnee, «garniert» von einem eiskalten Mittwoch. Dann scheint sich auf Freitag mildes Westwindwetter mit Regen im Gepäck durchzusetzen. Je nachdem wie rasch die Schneefallgrenze ansteigt, und wie hoch hinauf es stark regnet, müssen sich die Anwohner der grösseren Flüsse auf ein schon früher gefürchtetes «Weihnachtshochwasser» einstellen,