Solothurn

Pünktlicher kann der Winter nicht sein

Das Solothurner Wetter im November blieb weitgehend in der Norm. Und für einmal stellte sich auch pünktlich auf das Monatsende der Winter ein.

Er hielt sich brav an die langjährigen Werte, dieser November 2017: Mit 5,2 Grad wich er bei den Temperaturen kaum ab und mit dem Regen klappte es auch wieder einmal in der Norm. In Solothurn fielen mit 107 Liter Regen pro Quadratmeter zwar einige Liter zu wenig, dafür im Wallierhof Riedholz mit gut 160 einige mehr als «normal». Doch haben wir punkto Regen noch immer Aufholbedarf.

Blitz, Donner und Sturm

Nebelarm und relativ sonnig sind noch die atypischsten Attribute, die sich diesem November zuordnen lassen. Genauso startete auch der Monat und nachmittags liess es sich am Landhausquai bei Spitzenwerten um die 15 Grad noch durchaus angenehm «höckele». Doch ausgerechnet der erste Sonntag, der 5. November, fiel regelrecht ins Wasser. In der Folge blieb auch die ganze zweite Woche des Monats eher trüb und leicht regnerisch bei Werten knapp unter der Zehn-Grad-Marke. Und am 6. November schneite es erstmals auf dem Weissenstein.

Richtig knüppeldick kam es dann am zweiten November-Wochenende: Es regnete fast in einem fort und am Sonntag, 12. November, sorgte ab 15 Uhr eine von Norden einbrechende Kaltfront für ein zweistündiges Wintergewitter mit allem, was dazugehört: Sturmböen, enormer Starkregen, Blitz und Donner. Und das ausgerechnet am Barrage-Rückspieltag zwischen der Schweiz und Nordirland in Basel!

Wesentlich angenehmer präsentierte sich die zweite Monatshälfte mit viel Sonne und Tagesmaxima von bis zu 15 Grad. Ab dem 25. November war es aber zusehends kühler und feuchter, tags darauf wurden erste Flocken auch in Solothurn unten gesichtet.

Weisse Weihnachten?

Nach einem winterlich-kalten, aber trockenen Wochenende wird es leicht milder. Und wenn auch wenig Verlass auf die stark schwankenden Modelle ist, so zeichnet sich doch ein Trend zu je einem «Wintereinbrüchli» jeweils am nächsten sowie übernächsten Wochenende ab. Das über-übernächste wäre dann schon Weihnachten. Und wenn es in diesem Rhythmus weiterginge, wäre die dann weiss. Oder erst recht warm ...

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