Solothurn

Praxinoskop und Fremdsprachenführer – zwei neue Elemente sind im Naturmuseum zusehen

Hier sieht man das Praxinoskop mit drei Flugarten.

Hier sieht man das Praxinoskop mit drei Flugarten.

Das Naturmuseum Solothurn kann mit 2 neuen Ausstellungselementen auftrumpfen.

Das Naturmuseum Solothurn präsentiert mit dem Praxinoskop ein neues interaktives Ausstellungselement, welches durch Drehbewegung unterschiedliche Vogelflüge visualisiert, heisst es in der Medienmitteilung des Naturmuseums Solothurn. Ebenfalls neu sind die Fremdsprachenführer zur Ausstellung „Schwimmen und fliegen“ in englischer und französischer Sprache erschienen.

Praxinoskop: Vogelflug einmal anders

Seit kurzer Zeit stehe ein neues Element im Ausstellungsteil der Vögel: Ein Praxinoskop oder auch Zaubertrommel genannt, welches den Vogelflug als mechanische Filmsequenz darzustellen vermag. Erreicht werde dies mittels 12 Spiegeln und entsprechenden 12 Vogelbildern in einem zyklischen Flugbewegungsablauf. Nach einem mechanischen Anstupf durch den Betrachter werden die Vogelbilder zum Leben erweckt und erhalten durch die Drehbewegung ihr typisches Flugmuster – wie bei einem Daumenkino.

Hier ist der Rüttelflug über Solothurn abgebildet.

Hier ist der Rüttelflug über Solothurn abgebildet.

Hinter der Ausführung des Praxinoskops steht Basil Vogt, Graphiker, Tüftler und Lehrbeauftragter an der Hochschule in Luzern für Gestaltung und Kunst. In seiner dreissigjährigen Tätigkeit habe er schon manch eine Maschine gebaut, mit denen mechanisch erzeugte Filme entstanden sind. Seine Filmprojekte verwirkliche er in seinem trickbüro in Zürich.

Fish and oiseau: Neue Fremdsprachenführer

Für den Ausstellungsteil „Schwimmen und fliegen“ im ersten Obergeschoss stehe den fremdsprachigen Besucher und Besucherinnen neu ein Ausstellungsführer in englischer und französischer Sprache zu Verfügung, so das Naturmuseum weiter. Dieser anschauliche Führer beinhalte alle Texte und als Orientierungshilfe die ausgestellten Objekte als Skizzen.

Er stehe den Besuchern für die Benützung im Museum frei zur Verfügung. Was die ausgestellten Tiere in der Gewässer-Lebensraumvitrine betreffe, so seien Informationen dazu auf den Touchscreens abrufbar und dies nun auch in Französisch und Englisch. (mgt)

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