Leiser vertrat im Konzertsaal sein Anliegen, wonach die Musikvereine analog zum bewährten Sportförderungs-Konzept der Stadt unterstützt werden sollten. Er rannte damit bei den 90 Stimmberechtigten offene Türen ein, doch mahnte Stadtpräsident Kurt Fluri an, dass keineswegs Gelder im «Giesskannenprinzip» fliessen würden. «Die Zeiten sind vorbei, wo ein Verein einfach so Geld bekommt, ohne dass er etwas dafür tun muss», stellte er klar. Mit der klaren Zustimmung zum Postulat muss die Stadt nun ein entsprechendes Reglement ausarbeiten.

Zuletzt erwähnte Fluri, dass die im Dezember eingereichte Motion von Lara Frey, Simon Michel und Moira Walter für eine klimafreundliche Überarbeitung des Masterplans Energie ebenfalls widerrechtlich sei. Die Motionäre hätten sich deshalb ebenfalls zu einer Umwandlung der Motion in ein Postulat entschieden. Dieses wird an derDezember-Gemeindeversammlung behandelt. Auch erklärte der Stadtpräsident, dass künftig – gestützt auf einen Entscheid des Amtes für Gemeinden – dringliche Vorstösse spätestens einen Tag vor der Gemeindeversammlung im Stadtpräsidium eingereicht werden müssten, damit eine Vorbereitung möglich sei.

Ein Nachtrag noch zum Revisions-Vorbehalt der Rechnungsprüfungskommission, vertreten durch ihren Präsidenten Peter Stampfli: Natürlich monierte er, dass mit der Aufnahme der Regiobank-Aktien ins Verwaltungsvermögen die Bilanz um 40 Mio. zu tief, und nicht zu hoch ausgewiesen werde. (ww)