Sonderbriefmarke

Post ehrt die Stadt Solothurn für ihr 2000-jähriges Bestehen mit einer Briefmarke

Stadtpräsident Kurt Fluri zeigt die Sonderbriefmarke schon einmal für ein Post-Magazin.

Stadtpräsident Kurt Fluri zeigt die Sonderbriefmarke schon einmal für ein Post-Magazin.

Dieses Jahr feiert die Stadt Solothurn ihre Existenz von 2000 Jahren. Nun lüftet die Post das Geheimnis um die Sonderbriefmarke, die sie auf das Stadtjubiläum hin herausgibt. Ersterscheinungstag des pilatelisitischen Leckerbissens ist der 5. März.

2000 Jahre Solothurn Die Fans des Briefmarkensammelns müssen zwar noch ein Weilchen warten, bis sie auf den Markt kommt, doch die Post macht die Philatelie-Kreise bereits einmal ziemlich «gluschtig» auf sie: Die Sonderbriefmarke zu 2000 Jahre Stadt Solothurn» wird auf dem Titelbild des heute erscheinenden Post-Magazins «Die Lupe» prominent vorgestellt. Kein Geringerer als Stadtpräsident Kurt Fluri trägt die überdimensionale Sondermarke auf Händen – und zwar am Aareufer vor dem Sujet der Marke, der St. Ursenkathedrale.

Ein Prozess, der gedauert hat

Selbstverständlich sei die Ehre einer eigenen Sondermarke nicht gewesen, verweist Stadtschreiber Hansjörg auf die lange Vorgeschichte der Sonderbriefmarke. «Im April 2018 kam Rudolf Leuthard, damals noch Vizepräsident und heutiger Zentralpräsident des Verbandes Schweizerischer Philatelievereine auf uns zu. Er fragte, ob das geplante Jubiläumsjahr 2000 Jahre Stadt Solothurn nicht ein Ereignis sei, das sich für eine Sondermarke eigne.» Aus diesem Kontakt unter dem Motto «das wär doch no öppis» habe sich dann eine gute Zusammenarbeit mit der Post entwickelt, die doch mehrere Sitzungen mit dem Stadtschreiber und der zuständigen Produkt-Managerin der Post, Simona Lanz, erforderte.

«Die Post hat eine eigene Briefmarkenkommission, die darüber befindet, welche Sondermarken in Frage kommen», so Boll. Die Post hätte denn auch entschieden, wie die Briefmarke aussehen soll, «doch haben sie uns gefragt, was für Solothurn wichtig ist.» In der Folge seien dann drei Grafiker mit Entwürfen betraut worden, bis das jetzige Sujet mit der Aare im Vordergrund und dem Wahrzeichen von Solothurn, der St. Ursenkathedrale, und dem Weissenstein im Hintergrund vorlag.
In der Diskussion um die Inhalte der Solothurner Marke sei auch die «heilige» Zahl Elf aufgetaucht. «Sie wurde schliesslich in der Form von elf Fischen im Blau der Aare aufgenommen», verrät der Stadtschreiber.

Offizielle Übergabe an die Stadt am 6. März

Nur einen Tag nach dem Erstausgabetag am 5. März wird der «höchste Pöstler der Schweiz», Post-Verwaltungsratspräsident Urs Schwaller, die Sondermarke offiziell der Stadt überreichen. Die Jubiläums-Marke ist begleitet von attraktiven «Extras» wie einem Ersttagsumschlag, der nebst dem historischen Stempel mit St. Urs auch das Zifferblatt der astronomischen Uhr am Zytgloggeturm zeigt. Übrigens: Mit der Sondermarke für einen Franken lässt sich ganz normal A-Post frankieren.

Erstausgabetag: 5. März 2020. Erhältlich sind Einzelmarken, Viererblocks, Kleinbogen mit 9 Marken, alle auch auf Umschlägen, zusätzlich auf Falt/-Sammelblatt, Maximum- und Ansichtskarte.

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Autor

Wolfgang Wagmann

Wolfgang Wagmann

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