Am Dienstag nahm die Stadtpolizei Radarkontrollen an drei Strassenabschnitten vor. Im Fokus stand zum zweiten Mal die St. Niklausstrasse, wo seit diesem Jahr Tempo 30 gilt. Innerhalb der Messdauer von 15.30 bis 17 Uhr wurden insgesamt 112 Fahrzeuge von der Radarpistole erfasst. 18 waren zu schnell und mussten eine Ordnungsbusse von im Maximalfall 250 Franken hinnehmen.

Die Höchstüberschreitung lag bei 51 km/h (abzüglich 3 km/h Toleranz). In diesem Fall gab es eine Anzeige. Bei einer Überschreitung von 25 km/h würde der Führerausweis entzogen. Zum Verlauf meint Stapo-Kommandant Peter Fedeli: «Während der Kontrolle befanden sich sehr viele Kinder auf ihrem Schulweg. Es gab ein mehrheitlich positives Feedback von der Bevölkerung wie auch von Gebüssten.»

Die erste Kontrolle Ende Mai hatte ein ähnliches Bild gezeigt: 14 Lenkerinnen und Lenker wurden gebüsst, einer mit 55 km/h verzeigt.

Weiter wurden in den Tempo-30-Zonen an der Muttenstrasse von 13.30 bis 15 Uhr 59 Fahrzeuge gemessen und sieben Ordnungsbussen verhängt. Gleichviele Bussen hagelte es an der Langendorfstrasse bei 46 gemessenen Autos zwischen 18.15 und 19.15 Uhr abends. (ww)