Stadttheater Solothurn
Petition fordert: Geplante Stadttheater-Garderoben sollen überdenkt werden

Die Politikerinnen Barbara Streit-Kofmehl und Susan von Sury haben zusammen mit Käthi Scartazzini eine Petition lanciert und Unterschriften gegen die geplante Anordnung der Garderoben im Stadttheater gesammelt.

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Stadtpräsident Kurt Fluri nimmt die Petition von Käthi Scartazzini und Susan von Sury entgegen.

Stadtpräsident Kurt Fluri nimmt die Petition von Käthi Scartazzini und Susan von Sury entgegen.

Wolfgang Wagmann

Seit dem Bekanntwerden der genauen Umbaupläne steht beim Stadttheater-Umbau die vorgesehene Garderoben- und Toilettenanlage im ersten Obergeschoss über dem geplanten Café in der Kritik. Eine entsprechende Einsprache auf das Baugesuch war mangels Legitimation der einsprechenden Personen abgewiesen worden.

Auch im Gemeinderat hatten sich vor allem Vizestadtpräsidentin Barbara Streit-Kofmel (CVP) und ihre Parteikollegin Susan von Sury gegen die Umbaupläne in dieser Form gewehrt – allerdings vergeblich.

Warum nicht alle unterschreiben

Nun haben die zwei Politikerinnen zusammen mit Käthi Scartazzini eine Petition lanciert, die vor allem Alters- und Behinderten-Organisationen im Kampf gegen die Garderoben-Anordnung einbinden soll. Zwar sei ein Lift geplant, so Käthi Scartazzini, aber das Treppenhaus werde wie das Café eng ausfallen und der eine Lift genüge nicht.

Eine Überprüfung der Garderoben- und Toiletten-Platzierung fordern neben Streit-Kofmel, von Sury und Scartazzini auch die Grauen Panther Solothurn und Umgebung, der Schweizerische Gemeinnützige Frauenverein Sektion Solothurn, die Inva Mobil Solothurn sowie die Home Instead Seniorenbetreuung Solothurn-Oberaargau, Thal-Gäu-Olten-Niederamt.

Wohlwollende Reaktionen, aber keine Unterschrift gab es seitens des Roten Kreuzes SRK Kanton Solothurn, der Rheumaliga Kanton Solothurn und der Pro Senectute Solothurn.

Klar auf Distanz blieb die Spitex Solothurn – für Käthi Scartanzzini wurde in einigen Fällen nicht unterschrieben, weil die Organisationen von der Stadt abhängig seien. Stadtpräsident Kurt Fluri nahm die Petition entgegen und versprach den beiden Überbringerinnen immerhin «ein Echo». (ww)

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