Persönlich
Ich war zum ersten Mal an der Heso – und es war ganz okay

Rahel Bühler
Rahel Bühler
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Eines der Säulirennen am Freitag, 24. September.

Eines der Säulirennen am Freitag, 24. September.

Corinne Glanzmann

«Was, du warst noch nie an der Heso?» Dieser Frage bin ich in den vergangen zwei Wochen oft auf unserer Redaktion begegnet. Meine Erklärung war stets die gleiche: «Vom Niederamt, wo ich aufgewachsen bin, ist Solothurn verdammt weit weg.» Von daher: Ja, ich war noch nie an der dort. Am Samstag war es so weit, mein erster Heso-Besuch. Ob all den Vorschusslorbeeren – Säulirennen, Berliner – war ich bizli aufgeregt.

Mit Zertifikat und Ausweis ging mein Heso-Abenteuer los. Leute hatte es noch nicht viele. Es war aber auch erst morgens, kurz vor 11 Uhr, und ich auf dem Weg zum Stand der «Solothurner Zeitung». Bis 14.30 Uhr hütete ich den Stand mit einem Redaktionsgspänli und einem Kollegen vom Radio 32. Nach der Schicht drehte ich eine Runde durch die Hallen.

Fazit: So eine Messe ist immer ein bisschen das Gleiche: Manche Stände sind mit viel Liebe gestaltet, trotzdem besucht sie fast niemand. Andere locken mit Wettbewerben. Die Dritten mit Süssigkeiten. In den Hallen ist es stickig, draussen ist man freier. Die Gewerbeausstellung im Dorf ist dasselbe – nur kleiner. Was man der Heso aber zugute haben muss: Die besten Berliner, die hat sie. Die riecht man sogar durch die Maske auf der Zugfahrt nach Hause hindurch.

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