Schwingklub Solothurn
Per Voting nach Zug? Solothurner Jungschwinger werden zu Sägemehl-Stars

Fünf Jungtalente des Schwingklubs Solothurn treten in einem Voting von Radio SRF gegen Nachwuchsschwinger aus den anderen Schweizer Teilverbänden an.

Andreas Kaufmann
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Die Solothurner Jungschwinger in Aktion, aufgenommen fürs Online-Voting des Radio SRF.
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Sie vertreten den Teilverband Nordwestschweiz beim SRF-Special -Voting "Die chline Böse". Impressionen vom Shooting auf der Chantierwiese
Die Jungschwinger in Aktion, aufgenommen fürs Online-Voting des Radio SRF.
Fynn Zurfluh (10), Buckten BL Seit vier Jahren ist er im Club und folgt der Tradition einer Vollblut-Schwingerfamilie. «Trainieren und Freude haben. So hat man Erfolg», sagt Fynn. Und zum Spass fordern ihn auch Schulgspänli zum «Rangge» ein.
Marco Sutter (10), Hubersdorf. «Fünf Cousins und mein Vater schwingen», sagt Marco. Und so hat auch er schnell seine Freude an diesem Sport gefunden. «Nach einem Tag im Sägelmehl weiss man am Abend, was man gemacht hat.»
Xenja Bieneck (9), Läufelfingen BL Xenja ist seit zwei Jahren im Club, hat sich von ihren Geschwistern anstecken lassen. Doch was ist ihre Stärke? «Mädchen schwingen mit Technik. Und Buben punkten mit Kraft. Aber auch verlieren können gehört dazu.»
Lionel Zindel (10), Günsberg «Wir haben im Club eine super Kameradschaft», sagt Lionel, der seit dreieinhalb Jahren dabei ist. «Ich schwinge gerne, bis ich müde bin.» Und freut sich, wenn die Schulkameraden fragen, ob er ein Zweigli geholt hat.
Gabriel Kurth (9), Hubersdorf Mit fünf zum ersten Mal im Sägemehl, seit drei Jahren im Solothurner Club dabei, findet er nach wie vor: «Schwingen ist ein schöner Sport, sorgt für schöne Erlebnisse und schafft schöne Freundschaften.»

Die Solothurner Jungschwinger in Aktion, aufgenommen fürs Online-Voting des Radio SRF.

Andreas Kaufmann

«Aues oder nüt!» schallt es über die Chantierwiese. Sandra Schiess vom Radio SRF feuert die fünf Jungsportler der Schwingklubs Solothurn an, die souverän vors Mikrofon und vor die Linse treten. Xenja, Fynn, Lionel, Marco und Gabriel wurden von ihrer «Radiogotte» am Drehtag zum grossen Wettstreit in der vergangenen Woche unterstützt und sind seit Freitagmorgen kleine Berühmtheiten.

Besagter Wettstreit dreht sich zwar ums Sägemehl, wird aber nicht (nur) auf demselben ausgetragen: «Die chline Böse» ist ein Online-Voting des Radio SRF. Ab Freitag bis nächsten Donnerstag werden landesweit fünf Schwingklubs, respektive deren Nachwuchs, vorgestellt. Aus jedem der fünf Schweizer Teilverbände kam je ein Club zum Handkuss – «und wir wurden als Vertreter des Teilverbandes Nordwestschweiz ausgewählt», freut sich Jungschwinger-Leiter Thomas Zindel, der den Nachwuchs im April für die SRF-Bewerbung angemeldet hat.

Neben Clips, die die Jungschwinger auf dem Sägemehl zeigen, gehört auch die Produktion eines selbstgedichteten Rap-Songs zum Voting. Der ehrenvolle Preis, der am Schluss winkt: Die «chline Böse» des Siegerclubs laufen am Samstag, 24. August, zusammen mit den «grosse Böse» in die Arena des Eidgenössischen in Zug ein.

«Für die Kleinen ist es ein tolles Erlebnis. Und für uns ist es coole Aktion, sowie Werbung für den Club, den Schwingsport und die Region Solothurn», sagt Thomas Zindel.

Link zum Voting: Der grosse Kampf der Jungschwinger