«Aues oder nüt!» schallt es über die Chantierwiese. Sandra Schiess vom Radio SRF feuert die fünf Jungsportler der Schwingklubs Solothurn an, die souverän vors Mikrofon und vor die Linse treten. Xenja, Fynn, Lionel, Marco und Gabriel wurden von ihrer «Radiogotte» am Drehtag zum grossen Wettstreit in der vergangenen Woche unterstützt und sind seit Freitagmorgen kleine Berühmtheiten.

Besagter Wettstreit dreht sich zwar ums Sägemehl, wird aber nicht (nur) auf demselben ausgetragen: «Die chline Böse» ist ein Online-Voting des Radio SRF. Ab Freitag bis nächsten Donnerstag werden landesweit fünf Schwingklubs, respektive deren Nachwuchs, vorgestellt. Aus jedem der fünf Schweizer Teilverbände kam je ein Club zum Handkuss – «und wir wurden als Vertreter des Teilverbandes Nordwestschweiz ausgewählt», freut sich Jungschwinger-Leiter Thomas Zindel, der den Nachwuchs im April für die SRF-Bewerbung angemeldet hat.

Das Porträt des Schwingklubs Solothurn für Voting

Neben Clips, die die Jungschwinger auf dem Sägemehl zeigen, gehört auch die Produktion eines selbstgedichteten Rap-Songs zum Voting. Der ehrenvolle Preis, der am Schluss winkt: Die «chline Böse» des Siegerclubs laufen am Samstag, 24. August, zusammen mit den «grosse Böse» in die Arena des Eidgenössischen in Zug ein.

«Für die Kleinen ist es ein tolles Erlebnis. Und für uns ist es coole Aktion, sowie Werbung für den Club, den Schwingsport und die Region Solothurn», sagt Thomas Zindel.

Link zum Voting: Der grosse Kampf der Jungschwinger