Solothurn

«Pauli» sollte «Chico» Gesellschaft leisten – der Papagei ist aber in Wirklichkeit eine «Chica»

Nun gibt es zwei Graupapageien in der Voliere Solothurn – statt zwei Männchen aber ein Männchen und ein Weibchen.

Nun gibt es zwei Graupapageien in der Voliere Solothurn – statt zwei Männchen aber ein Männchen und ein Weibchen.

Eigentlich hätte «Chico» mit «Pauli» einen Kumpanen bekommen sollen. Nur stellte sich jetzt heraus: In der Voliere Solothurn lebte bisher ein Weibchen. Jetzt muss mit Nachwuchs gerechnet werden.

Der sieben Monate alte Graupapagei «Pauli» ist vor einigen Tagen in der Voliere Solothurn eingezogen. Er soll dem einsamen Graupapagei «Chico» Gesellschaft leisten. Allerdings hat sich zwischenzeitlich herausgestellt, dass «Chico» in Tat und Wahrheit eine «Chica» ist.

Das vermeintlich männliche Tier legte Mitte Juli plötzlich ein Ei. Das war für Volierenobmann Walter Ferndriger einerseits ein Signal, dass es dem Graupapagei abgesehen von fehlenden Artgenossen gut geht. Andererseits muss er nun mit Nachwuchs rechnen, sobald der neue Jungvogel mit zwei bis drei Jahren die Geschlechtsreife erreicht.

Genau dies war eigentlich nicht geplant, weil die Aufzucht von Graupapageien sehr aufwändig ist. In Gefangenschaft müssen die Jungvögel nämlich von Hand aufgezogen werden. Im Fall von «Pauli» war es der Roggwiler Züchter Paul Mosimann, der ihn in dessen ersten Lebenswochen rund um die Uhr alle eineinhalb Stunden fütterte.

Zur Angewöhnung war Pauli noch bis vor kurzem in einem separaten Käfig innerhalb der Papageienkoje untergebracht. Inzwischen ist die definitive Zusammenführung der Tiere erfolgt.

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