Solothurn

Organisatoren von «Kultur sieht pink» sind zufrieden mit Aktionsmonat

«Fractura» feierten ihr 10-Jahr-Jubiläum, unter anderem mit den Urgesteinen Johnny Sollberger und Nourdin Khamsi.

«Fractura» feierten ihr 10-Jahr-Jubiläum, unter anderem mit den Urgesteinen Johnny Sollberger und Nourdin Khamsi.

Das Projekt «Kultur sieht pink» zum Aktionsmonat zugunsten der Krebsliga Solothurn bot einen erfolgreichen Kulturfächer im Oktober.

Mit einem musikalischen Feuerwerk rundete die Solothurner Band Fractura am letzten Samstag das Projekt «Kultur sieht pink» in der Rothushalle ab. Grund zu feiern gab es einerseits, weil die Formation ihr 10-Jahr-Jubiläum erlebte, andererseits, weil der Aktionsmonat zugunsten der Krebsliga Solothurn kaum besser hätte enden können.

Entsprechend erfreut zeigen sich die Initianten des ambitionierten Projekts, Remo Streit und Christoph Stapfer vom Verein «monday’s kulturmanagement»: «Wir sind sehr zufrieden mit den Ergebnissen und Erfahrungen, die uns unser erstes grosses Projekt geliefert hat», konstatiert Stapfer, «ganze 75 beteiligte Künstler und fast 1000 Besucher durften wir in der Rothushalle willkommen heissen».

Und Streit ergänzt: «Als neuer Veranstalter war es uns besonders wichtig, unsere Erfahrung in den verschiedenen organisatorischen Bereichen zu erweitern und dem Publikum attraktive Inhalte zu bieten – dass wir am Ende auch finanziell eine positive Bilanz ziehen können, ist quasi das ‹Sahnehäubchen›.»

Planung 2016 beginnt jetzt

Trotzdem gibt es noch Spielraum für Optimierungen, den die beiden Kulturmanager im Hinblick auf eine weitere Ausgabe der Aktion «Kultur sieht pink» nutzen wollen. Diese findet im Oktober 2016 statt, zuerst steht aber noch die Evaluation gemeinsam mit der Krebsliga Solothurn an: «Als wichtigster Partner und Aushängeschild der ganzen Aktion sind wir natürlich auf ein positives Feedback der Krebsliga angewiesen», so Stapfer.

Ganz nach dem Motto «Nach dem Projekt ist vor dem Projekt», beginnt die Planung für kommendes Jahr nämlich schon Anfang November. Damit Kultur auch 2016 wieder pink sieht – ohne auf eine rosarote Brille angewiesen zu sein. (mgt)

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