Bier

Öufi-Bar: Ab Samstag ist Solothurn um eine Bierbar reicher

Sie stehen hinter Öufi-Bar im «Burristurm» (v.l.): Stefanie Probst, Gastgeberin, Fabio Simeoli, Co-Inhaber, Giovanni Calcagno, Co-Inhaber, Alex Künzle, Berater und Inhaber der Öufi-Brauerei.

Sie stehen hinter Öufi-Bar im «Burristurm» (v.l.): Stefanie Probst, Gastgeberin, Fabio Simeoli, Co-Inhaber, Giovanni Calcagno, Co-Inhaber, Alex Künzle, Berater und Inhaber der Öufi-Brauerei.

Das neue Lokal im «Burristurm»-Haus widmet sich ab morgen dem Hopfensaft. 20 bis 25 verschiedene Biersorten wird es geben. Darunter vier verschiedene Öufi-Bier.

Man würde meinen, sämtliche Solothurner Gemeinplätze um die Zahl «11» seien restlos besetzt. Weit gefehlt: Ab morgen Samstag kommt eine weitere Marke hinzu: An der St. Urbangasse 7 öffnet um 15 Uhr die «Öufi-Bar im Burristurm» mit Gastgeberin Stefanie Probst ihre Pforten.

Zuvor hatte hier während fünf Jahren Jeannine Lienhard gewirtet. Ein nicht mehr verkraftbarer Besucherrückgang hatte dieser Beizenära vergangenen Herbst ein Ende gesetzt. Mit Probst kommt als ehemalige «Hafebar»-Geschäftsführerin eine erprobte Gastronomin ins Spiel.

Braumeister als Mentor

Hinter der neuen Bar steht die Bierwerkstatt GmbH, als deren Teilhaber und Pächter Giovanni Calcagno und Fabio Simeoli auftreten. Calcagno war lange Zeit in einer Spirituosenfirma tätig und hat vor kurzem den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt.

Fabio Simeoli betreibt gleich nebenan seit 26 Jahren ein Coiffeurgeschäft. Schwerpunkt im neuen Lokal wird das Bier sein, und so erstaunt nicht, wer dem Betrieb als Mentor unter die Arme greift: Alex Künzle, seines Zeichens Inhaber der «Öufi»-Brauerei.

«Calcagno und Simeoli kamen auf mich zu», sagt Künzle, betont aber, dass er nicht als Geldgeber oder Investor auftritt, sondern vielmehr als Berater und als Lieferant der «Hauptzutat». Vier seiner Biere wirds in der «Öufi»-Bar ab Fass geben, hauptsächlich das helle, das dunkle sowie das Weizenbier.

Zudem ist ein weiterer Zapfhahn für eine wechselnde, saisonale Sorte vorgesehen. Zusammen mit weiteren Flaschenbieren kleinerer Brauereien aus der Schweiz und aus aller Welt wird die «Öufi»-Bar mit rund 20 bis 25 Sorten starten.

«Damit reiten wir auf der aktuellen Welle der Craft-Biere», sagt Calcagno. Abgerundet werden soll das Barangebot durch Snacks, die zu Bier passen – dazu zählen Flammkuchen und Brezn. Im Sommer soll ein erweitertes Gastroangebot zu finden sein.

Ausserdem kommen in der wärmeren Jahreszeit zu den 30 bis 40 Innenplätzen auch mindestens ebenso viele im Aussenbereich hinzu. Ebenfalls kann die «Öufi»-Bar den Vorplatz von Simeolis Coiffeurgeschäft für die Bestuhlung nutzen. Und natürlich kommt den beiden Teilhabern die abendliche Sommersonne als Pluspunkt gerade recht.

«Ich finde es schön, dass es nun auch in dieser Ecke der Stadt einen Biergarten gibt», meint Alex Künzle und wünscht dem bisher mässig erfolgreichen Standort bessere Zeiten.

«Das Haus war bisher keine hochfrequentierte Adresse in Solothurn.» Mit dem Erfolgsthema Bier fürs neue Lokal könnte hier etwas Gewinnbringendes entstehen, so Künzles Hoffnung.

Prüfstein Fasnacht

Nach fast schon symbolischen elf Jahren bei der «Hafebar» sei für sie die Zeit für einen Wechsel reif gewesen, sagt Stefanie Probst zu ihrer neuen Herausforderung. «Ich freue mich, hier meine Gastfreundlichkeit, meine Leidenschaft und meine Erfahrung einzubringen.»

Erst einmal wird die Öufi-Bar sich am Prüfstein Fasnacht messen. «Wir arbeiten mit den Zünften zusammen und werden auch Fasnachtsdekoration in die Bar bringen», sagt Calcagno. Startpunkt wird die Chesslete mit obligater Mehlsuppe sein.

Wie es nach der elfjährigen «Probst»-Ara in der «Hafebar» weitergeht, konnte bis gestern Rolf Schöb vom «Vini» noch nicht sagen.

Geöffnet: im Winter von Dienstag bis Freitag zwischen 16.30 und 0.30 Uhr, am Samstag ab Mittag bis open end. Im Sommer von Dienstag bis Sonntag zwischen Mittag und open end.

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