Solothurn

«Öppe so» leuchten die Hingeren Gassen

Der Baukran bildet den wortspielerischen roten Faden der Leischtlampe.

Der Baukran bildet den wortspielerischen roten Faden der Leischtlampe.

Sie steht wieder und illuminiert die Gassen: Die fasnächtliche Leischtlaterne.

Über der Verzweigung Barfüssergasse und Weberngasse, also mitten im Zentrum des St.-Urban-Leist-Gebietes, leuchtet sie Hingergässlern, Leistlern sowie «normalen» Zeitgenossinnen und -genossen wieder heim — die Leischtlaterne. «Öppe so» könnte man das Geschehen in der Hauptstadt und im Kanton verstehen und darstellen – halt grad so, wie Laternenmaler Beatley Mühlemann wieder einmal die Gedanken des Leistvorstandes in prächtige Helgen umgesetzt hat.

Als Leitgedanke, fast schon ein Mantra, zieht sich der Baukran über dem grössten Warenhaus der Stadt durch die Laternenbilder. So wie er das Gesicht der Hinteren Gassen bis in den Frühling bestimmen wird – sagt die Planung. Hoffentlich hört der Chran die Chessleten und ihre Botschaft vom Winterende. Chrandios finden die Leistler die Leistungen zweier Vorstandsdamen in Bezug auf das Catering, das sie jeweils für Leistveranstaltungen auf die Beine stellen: Red hot Lilly (con Chrane natürlich) und Birne-Helene gibts zu bestaunen.

Chrantastisch hingegen sei das polithistorische Gerangel um die Bauschtler Rösslitreppe. Der Veranstalter der Laterne wird auf ihr zum St. Ur-Chranleischt. Der Manor-Food-Ablass ist der reine Chransinn, mit dem gezeigt wird, wie mit dem Chran die Anlieferung hätte optimiert werden können. «Öppe so wär’s gange.» (mhs.)

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