Oberdorf
Gemeinderat geht einen Schritt weiter Richtung neues Wasserreservoir

Der Oberdorfer Gemeinderat besprach das neue Reservoir Webernhüsli.

Judith Frei
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Reservoir Webernhüsli.

Reservoir Webernhüsli.

Hanspeter Bärtschi

Dass ein neues Reservoir in Oberdorf gebaut werden muss und das Reservoir Webernhüsli nicht nur saniert wird, hat der Gemeinderat Anfang des letzten Jahres beschlossen. Das Fazit war damals, dass die Kosten für eine Sanierung gleich hoch wie ein Neubau seien: 1,5 Millionen Franken schätzte man damals.

Ein neues Reservoir braucht es, da das bestehende zu klein ist und nicht mehr den Vorgaben der Solothurner Gebäudeversicherung (SGV) gerecht wird. Ausserdem hat die Versicherung die Hygiene im Reservoir beanstandet. Laut Vorprojekt finden sich grossflächige schimmelähnliche Ablagerungen am Boden des Reservoirs.

Jetzt liegt das Projekt für das neue Reservoir vor und wurde im Gemeinderat vorgestellt. An dem Vorgehen und an den Kosten hat sich wenig geändert. Die Pläne zeigen, dass das neue Reservoir neben dem bestehenden gebaut werden soll. Der neue Bau wird eine doppelt so grosse Speicherkapazität haben. Statt 250 Kubikmeter fasst es 500 Kubikmeter in zwei voneinander getrennten Wasserkammern.

Noch ist nichts definitiv entschieden. Der Gemeinderat hat lediglich einstimmig beschlossen, dass der Kreditantrag der nächsten Gemeindeversammlung vom 13. Dezember unterbreitet wird. Die Versammlung wird entscheiden, ob die Oberdorfer Stimmbevölkerung im Februar an der Urne definitiv darüber befinden wird.

Dass das Projekt die Stimmbevölkerung überzeugen wird, ist Patrick Schlatter, Vorsitzender der Kommission Neubau Webernhüsli, zuversichtlich: «Unserer Bevölkerung ist das Wasser und auch die Sicherheit bei Bränden genügend wert.» Der Neubau könne ohne Gebührenerhöhung finanziert werden.

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