Oktoberfest

«Oans, zwoa, gsuffa»: In Solothurn wird feuchtfröhlich gefeiert

Im Gegensatz zum letzten Jahr wird diesmal im HESO-Zelt gefeiert.

Im Gegensatz zum letzten Jahr wird diesmal im HESO-Zelt gefeiert.

Am Donnerstag-, Freitag- und Samstagabend wird in Solothurn wieder feuchtfröhlich Oktoberfest gefeiert. Dieses Mal aber nicht in der Reithalle, sondern im immer noch stehenden HESO-Zelt.

Ab Donnerstag heissts wieder: «Oans, zwoa, gsuffa». Bereits zum dritten Mal wird in Solothurn der Oktober gefeiert. Wer noch einen Platz ergattern möchte, muss sich sputen, denn: «Der Samstag ist mit 1100 Festbesuchern bereits ausverkauft und am Freitag sind mit rund 1000 verkauften Eintritten auch nur noch einige Plätze frei», sagte Organisator Markus Moerler am Montag.

Hoffnungsschimmer für diejenigen, für die es am Schluss nicht reichen sollte, bleibe der Donnerstagabend. Dieser sei frei für die Laufkundschaft.

Änderung: Von Reithalle ins Zelt

Die Vorverkaufszahlen zeigen, die Organisatoren haben es innert dreier Jahre geschafft, das Oktoberfest in Solothurn zu etablieren. «Oktoberfeste erleben in der Schweiz einen Boom. Es ist ein Fest für jedermann», versucht Moerler den Erfolg zu erklären. Da Beständigkeit sehr geschätzt werde, bleibe beim Fest selber fast alles beim Alten. Das bedeutet unter anderem, dass den Gästen am Freitag- und Samstagabend zum dritten Mal infolge von der österreichischen Band Glantaler Powerman eingeheizt wird.

Die Besucher am Donnerstagabend dürfen dagegen auf «Freibier» gespannt sein, einer «originalen Stimmungsband aus Bayern. Auch bei den Öffnungszeiten (17 bis 24 Uhr) verändert sich nichts. Moerler dazu: «Das schätzen viele, denn es ist ein Abend mit Ende.» Eine grobe Änderung ist jedoch der Lokalitätswechsel des Bierfestes.

Wegen des Stadttheater-Provisoriums wird das Volksfest heuer nicht in der Reithalle, sondern im stehen gelassenen HESO-Zelt stattfinden. «Das kommt uns aber gar gelegen, wir können so der grossen Nachfrage nach Tickets gerecht werden und rund 210 Plätze mehr anbieten», erklärt der Organisator.

Mehr Leute, mehr Aufwand

Wo über tausend Personen, über Stunden hinweg, Bier aus Masskrügen trinken, dort steht auch immer wieder das Thema Sicherheit im Fokus. Moerler: «Mehr Besucher bedeutet mehr Security und mehr Notausgänge, doch für all das ist gesorgt.» Da es zudem ein Oktoberfest ist, mache er sich wenig Sorgen. «Es geht zwar hoch zu und her, aber immer in einem gewissen Rahmen.»

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