Solothurn

«Nur positives Echo»: Zehnte Ausgabe des Wiehnachtsmärets war erfolgreich

Am Sonntag endete der fünftägige Wiehnachtsmäret am Kreuzackerquai. «Mit Erfolg», wie Kurt Steiner vom Organisationskomittee bestätigt. «Während der Sonntag wettermässig schlecht war, starteten wir am Mittwoch gut.» Die Rekordtage waren jedoch Samstag und Donnerstag. «Wir hatten nur positives Echo auf die Durchführung. Und schon Anfragen fürs nächste Jahr», bilanziert Steiner.

Es seien auch unter den Besuchern einige gewesen, die sonst selbst als Aussteller an Märkten sind und nun um eine Teilnahme angefragt haben. Einerseits machen die Aussteller nach ihrem Besuch in Solothurn gute Verkaufszahlen geltend. Doch mehr noch: Die Partner stammen aus allen Ecken der Schweiz, wie Steiner erklärt. «Gerade wegen der Ambiance mit Kathedrale und Aare wird Solothurn als Märet sehr geschätzt.» Kommt hinzu, dass man hier authentisches Handwerk versammelt finde, «und keinen Raschm wie anderswo», gibt Steiner den Grundtenor wieder.

Gewisse Produkte lockten die Kundschaft besonders: Strickwaren, Holz- und Glassachen, oder auch Konfitüre. Ein besonderes Phänomen seien Aussteller, die zum Teil von weit her mit ihren Stammkunden anreisen. Neben dem beliebten Handwerk sei gerade auch die Verpflegung auf Anklang gestossen: Glühwein und Bratwurst. «Wir wurden überrannt», sagt Steiner.

«Wichtig ist uns, dass wir die Grösse des Märets behalten können», heisst: unter den neuen Anwärtern wird vorsortiert, so dass Qualität und Vielseitigkeit der angebotenen Produkte auch 2020 stimmen. Am Montag am frühen Nachmittag war der Abbau des Wiehnachtsmärets bereits vollzogen. Und bald schon wird über Ideen fürs anstehende Elf-Jahre-Jubiläum in der Vorstadt gebrütet. (ak)

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