Nur vier richtig sonnige Tage gabs, dafür Boden- und Hochnebel, etwas Schnee bis runter am 7. November und dazu jede Menge Regen.

Deutlich übertroffen wurde das Monatsmittel im Wallierhof Riedholz mit 172,2 Litern pro Quadratmeter, während Solothurn mit 121 Litern doch wesentlich bescheidener abschnitt. Mit einer monatlichen Durchschnittstemperatur von exakt 5,0 Grad war der November 2017 einige Zehntel Grad wärmer als das langjährige Mittel.

Winter auf dem Weissenstein

Ruhig, mild und recht sonnig fielen die ersten Novembertage aus. Das änderte sich grundlegend ab dem 5. November: Zwei Tage lang regnete es nun äusserst intensiv und es kamen bedeutende Niederschlagsmengen zusammen: mehr als 47 Liter im Wallierhof Riedholz und immerhin 34 Liter pro Quadratmeter (oder Millimeter) in Solothurn. Die mit einhergehende Abkühlung brachte der ersten Jurakette einen regelrechten Wintereinbruch. Und da in Folgetagen nochmals enorm feuchte Luft das Mittelland erreichte, gabs vorübergehend in Höhenlagen ab 1000 Meter bedeutende Neuschneemengen.

Vom 12. bis 16. November folgte eine trockene Phase, ehe am 18./19. nochmals eine grössere Menge Regen fiel – diesmal aber nur ganz zuletzt als Schnee bis 1200 Meter. Bis auf den drittletzten, sonnigen Novembertag lag von nun an Solothurn unter dem Nebeldeckel, der Schnee auf dem Jura blieb dagegen nicht erhalten, zumal tagelang der Föhn in den Alpen regierte.

Nach Schnee sieht es in den nächsten zwei Wochen überhaupt nicht aus, alles deutet auf ruhiges Frühwinterwetter der Sorte «oben blau, unten grau» und auf eher grüne Weihnachten hin.