Der Platz wirkt sauber und ordentlich – und vom Wagendörfli der «Wagabunten», die das Areal per städtischem Entscheid ohnehin bis 10. August hätten räumen müssen, keine Spur. Doch eine kleine Sache haben die jungen Leute, die an der Westumfahrung neben den «Sonnenpark»-Blöcken siedelten, hinterlassen: ihren «Wagen Nummer 14». 

Dabei handelt es sich um eine Miniaturversion ihrer Bauwagen, die sie hier als Wohnbehausung aufgestellt hatten. Ein Zaun umgibt das kleine Holzkunsthandwerk, das mit diversen Sprüchen versehen ist. Eines ihrer Voten: «Wagendorf statt Wasserpark». 

Ihre Botschaften sind wohlweislich ans Stadtpräsidium gerichtet: Dieses hatte per 10. August die Räumung des Platzes entschieden, weil sich die Wagendorf-Bewohner nicht an gemachte Forderungen der Stadt betreffend Aufenthaltsort und Grösse der Kommune gehalten hatten (siehe früheren Artikel).

Bei den «Wagabunten» handelt es sich um sieben Personen, die allesamt berufstätig sind.