Bürgergemeinde
Noch keine Investoren gefunden: Die Gnadenfrist des Forstwerkhofs

Da für den Bau des neuen Bürokomplexes noch kein Investor gefunden werden konnte, verzögert sich der Abriss des Forstwerkhofs an der Allmendstrasse. Der Boden soll später für mindestens 350 Franken pro Quadratmeter verkauft werden.

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Wenn Investoren gefunden sind, droht dem Gebäude der Abriss.

Wenn Investoren gefunden sind, droht dem Gebäude der Abriss.

lfh

Seine Tage sind wieder gezählt: Das Abrissgesuch für den Forstwerkhof der Bürgergemeinde an der Allmendstrasse und das Baugesuch für einen neuen Bürokomplex sind erneut gestellt worden – bereits zum zweiten Mal. Denn das erste Baugesuch ist ungenutzt ausgelaufen, weshalb das Projekt jetzt erneut aufgelegt wurde «Es gibt noch keinen Investor», erklärt Bürgergemeindepräsident Sergio Wyniger den Sachverhalt.

Die Planungen betreibt das Architekturbüro Baderpartner AG. Gemäss Entscheid der Bürgergemeindeversammlung aus dem Jahr 2010 arbeitet das Büro auf eigenes Risiko und eigene Kosten ein fertiges Konzept aus, gibt das Baugesuch ein und sucht Investoren. Sollten diese gefunden sein, will die Bürgergemeinde den Boden für mindestens 350 Franken pro Quadratmeter verkaufen.

«Wir sind nicht ganz unglücklich über die Verzögerung», sagt Wyniger. Denn der neue, im ehemaligen Bargetzi-Areal in der Steingrube geplante Werkhof verzögert sich ebenso. Gegen den Teilzonen- und Erschliessungsplan gab es zwei Einsprachen. Zudem wurde die ursprünglich geplante Zufahrt infrage gestellt. Auch diese Pläne würden nun nochmals neu aufgelegt, erklärt Wyniger. (lfh)