Dekor-Klau
Noch kein Lebenszeichen von «Kamel Klaus»

Das aus dem Solothurner Restaurant Ana Capri gestohlene Dekorkamel ist noch nicht wieder aufgetaucht. Doch die Suchaktionen gehen weiter.

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Wohin hat sich «Kamel Klaus» abgesetzt? Allenfalls in wärmere Gefilde?

Wohin hat sich «Kamel Klaus» abgesetzt? Allenfalls in wärmere Gefilde?

Andreas Kaufmann

Es ist ein weiterer Versuch, um das vermisste «Kamel Klaus» doch noch wiederzufinden. Markus Schmid, Geschäftsführer und Küchenchef des «Ana Capri», verteilte am Dienstag Flugblätter in jenem Bellacher Quartier, wo «Klaus» zuletzt gesehen worden war. Er gibt die Hoffnung nicht auf, dass das Dekorstück doch noch gefunden werden kann.

Das Kamel aus Plüsch, welches für die Fasnachtsdekoration von «Ana Capri» gemietet worden war, war in der Nacht auf Fasnachtssonntag von Unbekannten geklaut und durch die Altstadt «getrieben» worden. Kostenpunkt des 160 Zentimeter hohen Plüschkamels: 1500 Franken. Schmid hat auch Strafanzeige eingereicht.

25 000 sahen den Aufruf

Mehrere Berichterstattungen, unter anderem auch auf «Tele M1», ein ausgeschriebener «Finderlohn» (Candlelight Dinner) sowie ein Flugblatt auf Facebook, hatten zudem für breite Aufmerksamkeit gesorgt – 25000 Facebook-Nutzer dürften der Aufruf gesehen haben. Dennoch bleibt «Klaus» bis heute verschollen.

«Ich wurde auch schon gefragt, ob das Ganze ein Werbegag sei», erzählt Schmid. «Ist es aber nicht». Nichtsdestotrotz habe in den Sozialen Medien – konkret in der «Ana Capri»-Facebookgruppe – noch nie etwas solche Wellen geschlagen. (ak)