An der Hauptgasse 14, wo vormals die gleichnamige Mini-Einkaufsmeile der Altstadt Kunden anlockte, nehmen neue Geschäftsideen Form an. Und diese sind soweit ausgereift, dass am Mittwoch, 7.Oktober, die neue Dosenbach-Schuhfiliale ihre Pforten öffnet, eine Gehminute von der früheren Filiale an der Hauptgasse 40 entfernt. Mit 440 Quadratmetern hat es drei Mal mehr Platz als in der alten Filiale.

So will Dosenbach mit einem breiteren Angebot an Frauen-, Herren- und Kinderschuhen sowie einem Sortiment an Freizeit- und Sportschuhen punkten. «Der alte Standort war nicht mehr zeitgemäss und zu klein, um unser Angebot für die gesamte Familie konzeptgetreu präsentieren zu können», erklärt Steve Schennach von der Dosenbach-Pressestelle den Grund für den Umzug. So sei man in Solothurn schon lange auf der Suche nach einem Standort gewesen, der diesem Anspruch gerecht werden könnte. «Am neuen Standort werden wir unsere Kundschaft mit einem tollen Angebot in neuer Atmosphäre begeistern können», ergänzt Schennach.

Am Standort an der Hauptgasse 14 werden acht Mitarbeiter tätig sein, zuzüglich einer Lernenden ab Sommer 2016. Insgesamt umfasst das Personal rund 600 Stellenprozent. Ein Wettbewerb an den Eröffnungstagen von Mittwoch bis zum 10. Oktober lockt mit Preisen und einem Hauptgewinn im Wert von 600 Franken.

Ochsner auf Vormarsch

Ebenfalls in die Deichmann-Gruppe gehört neben Dosenbach auch Ochsner Sport. Sinnigerweise wird im kommenden März gleich links daneben auch eine entsprechende Filiale eröffnen. «Die Zeitpläne für die Eröffnung steht nach wie vor», sagt Schennach.

Der Kunde wird hier auf zwei Geschossen und rund 700 Quadratmetern ein Sortiment an Sportartikeln für den Hobby- oder Leistungssport finden – und zwar in den Bereichen Fussball, Outdoor, Wintersport und Laufsport. Auch die Freunde von Velosport und Fitness sollen hier fündig werden. Zuguterletzt bietet Ochsner auch sportliche Bekleidung von der Sohle bis zum Scheitel an. Für die Sportartikel-Filiale wird mit rund 14 Mitarbeitern gerechnet.

Neues auch bei Lindt

Ein richtiggehender Ladentausch stellt sich mit dem Dessous-Spezialisten Lindt an. Das vormalig in der Mini-Mall an der Hauptgasse 14 beheimatete Geschäft ist zurzeit als zwischenzeitliche Lösung an der Hauptgasse 9 und wird dann in die ehemalige Dosenbach-Filiale an der Hauptgasse 40 übersiedeln. «Das ist für uns eine gute Zwischenlösung», sagt Mitinhaber Hans Peter Lindt, wendet aber ein, dass es in Sachen Umsatz noch Luft nach oben gebe. «Der Juli war zwar ein guter Monat, seit August ist es jedoch wieder schwieriger geworden.»

Dies schreibt Lindt aber eher einer branchenbedingten Entwicklung zu, die den derzeitigen Markt widerspiegelt, weniger aber dem Ladenprovisorium. Nun hofft man im Familienbetrieb, möglichst bald mit den Umbauarbeiten am neuen Standort loslegen zu können. «Da warten wir aber noch einige Formalitäten in Sachen Baubewilligung ab», sagt Hans Peter Lindt: «Wir hoffen, dass es bald losgehen kann.» Der Umzug ist auf Januar geplant, die Eröffnung auf Februar.