Es ist «munzig», nicht ganz 20 Quadratmeter gross und bietet genau so viele Plätze an: das neue «Stadtcafé». Bis vor eineinhalb Jahren war dort noch das vor Büchern und Stichen überquellende Antiquariat des inzwischen verstorbenen Historikers Paul L. Feser untergebracht.

Doch seit dem August baut es Schuan Tahir um und hat das Lokal mitsamt einer kleinen Küche im Hinterteil des Parterres als sein schmuckes Stadtcafé eingerichtet. Fast ein Jahr lang hatte er mit der Hausbesitzerfamilie von Sury verhandelt, welche die Wohnungen in den Obergeschossen ebenfalls renoviert.

«Wir öffnen schon um 7 Uhr morgens und bieten dann auch Frühstück an.» Mittags gibts ein Menü und zusätzlich Antipasti sowie andere Gerichte, darunter auch vegane.

«Ich habe Beziehungen zum neuen veganen Laden in der Vorstadt», verrät Tahir eine Bezugsquelle für solche Nahrungsmittel und Getränke.

Ohnehin würden Gerichte mit Fisch und Gemüse das Angebot dominieren, und draussen – das Stadtcafé kann dort in der warmen Jahreszeit auch 20 Sitzplätze anbieten – laufe ein Gesuch, um künftig einen Märetstand mit veganen Produkten zu betreiben.

Abends wird Schuan Tahir das Stadtcafé mit den Läden um 18.30 Uhr schliessen, am Donnerstag um 21 Uhr. Der vormalige Pächter der Gassbar an der Schaalgasse möchte es etwas ruhiger nehmen. Das kleine Lokal in zentraler Lage ist mit seinen Öffnungszeiten «so okay für mich.»