Es gab, so Präsident Peter Platzer, keine Publikationen zu prüfen und zu unterstützen. Das Mitteilungsblatt des Vereins, die «Zeughauspost», wurde an alle 160 Mitglieder und an interessierte Kreise versandt.

Die Finanzen hielten sich im budgetierten Rahmen: 5200 Franken Einnahmen standen 1300 Franken Ausgaben gegenüber. Der Mehrertrag wurde dem Gönnerfonds gutgeschrieben, der nun rund 60 000 Franken ausweist.

Der langjährige Kassier Walter Pretelli, der auf diese Generalversammlung hin zurücktrat, wurde mit Applaus verdankt und als sein Nachfolger Gaudenz Flury einstimmig gewählt. Die Jahresbeiträge bleiben bei 30 Franken für Einzelmitglieder, 50 Franken für Gönner und 100 Franken für Institutionen.

Das neue alte Haus

«Das Museum befand sich das ganze Jahr im Umbau und der Vereinsvorstand harrte ersehnter Neuigkeiten - und diese kamen», so Peter Platzer in seinem Jahresbericht. Mitte August erhielten die Vorstandsmitglieder die Möglichkeit, unter kundiger Leitung die Baufortschritte zu erkunden. Das überarbeitete Ausstellungskonzept stiess auf Akzeptanz, entspricht es doch in vielen Teilen den Vorstellungen des Freundeskreises des MAZ.

Nach der Baustellenbesichtigung traf sich der Vorstand mit Regierungsrat Remo Ankli und Mitarbeitenden zum Gedankenaustausch. Man war sich einig, die zukünftige Zusammenarbeit zwischen Verein und Amt für Kultur und Sport - oder eigentlich mit dem Museum - durch eine Vereinbarung zu regeln. Ein erster Entwurf liegt vor und wurde geprüft; man wird weiter daran arbeiten, nicht zuletzt in Hinsicht auf die geplante Umwandlung des MAZ in eine öffentlich-rechtliche Anstalt.

Jürg Räz, Co-Leiter des Museums, brachte anschliessend die Versammelten in einem spannenden Referat auf den neusten Stand der Bauarbeiten. Was musste alles geschehen und bedacht werden, seit im Jahr 2007 der Bericht betreffend eine kantonale Museumspolitik in Auftrag gegeben wurde! Und welche Herausforderungen von Altstadtkommission über Sicherheit und Statik bis Zugluft begegneten den Bauleuten! Alle freuen sich auf eine Dokumentation betreffend die Lösung dieser höchst komplexen Aufgaben - und natürlich auf die Wiedereröffnung des Museums Altes Zeughaus im Juni. (mhs)