Jeweils Anfang Januar lädt die Sektion Weissenstein des Schweizer Alpenclubs seine 1650 Mitglieder zur Hauptversammlung (GV) ins Landhaus Solothurn ein. Der SAC Weissenstein vereinigt Wanderer, Bergsteiger, Kletterer, Boulderer, Mountainbiker und Höhlenforscher. Im Winter Skitourengeher, Schneeschuhläufer, Indoor-Sportkletterer und viele weitere Berggänger mehr. Der gemeinsame Nenner ist stets die Verbundenheit zur Natur und Bergwelt und die Freude am Bergsport. Viele Mitglieder konzentrieren sich auf eine bevorzugte Sportart. Noch mehr aber nutzen das extrem breite und grosse Tourenangebot der Sektion und sind in mehreren Sparten des Bergsteigens unterwegs. Ein Verein, der so viele Menschen mit unterschiedlichsten Interessen im Bergsport vertritt, funktioniert nur, wenn der Vorstand und insbesondere sein Präsident entsprechend engagiert sind.

An der diesjährigen GV konnten die 250 anwesenden Mitglieder einen neuen Präsidenten wählen. Ueli Kölliker (56) könnte kaum bessere Voraussetzungen für das anspruchsvolle Amt mitbringen. Er ist als Amtsgerichtspräsident in der Region verwurzelt, als langjähriges SAC Mitglied bereits in vielen Chargen im Vorstand tätig gewesen und als Bergsportler und Bergführer aktiv unterwegs. In seiner Annahmeerklärung führte er denn auch aus, dass der SAC seit seiner Zeit in der SAC Jugendorganisation JO eine Herzensangelegenheit gewesen und auch heute noch für ihn und seine Familie von zentraler Bedeutung sei. Mit seinen 56 Jahren habe er zwar eher vor gehabt, sich auf die eigenen Touren zu konzentrieren und sich im Vereinsleben zurückzuhalten, aber er sehe es heute als Herausforderung, den Verein in die Zukunft zu führen. Er werde als Präsident kein Sesselkleber sein und verfolge als wichtigstes Ziel, junge Bergsportler für die Arbeit als Tourenleiter und für die Vorstandsarbeit aufzubauen. Kölliker folgt auf Stefan Schader, der als Tourenleiter, Mitglied der SAC-Rettungsgruppe sowie als Beauftrager für Umweltfragen dem Verein erhalten bleibt.

Ueli Köllikers Wahl, ebenso die Wahl der neuen JO-Chefin Stefanie Westerhuis als Nachfolgerin von Pia Allemann in den Vorstand und die Wiederwahl der übrigen Vorstandsmitglieder sowie der Mitglieder der Tourenkommission mit Markus Gerber als neuem Mitglied wurde mit grossem Beifall bestätigt.

Neben dem wichtigen Wahlgeschäft, wurde die Jahresrechnung einmal mehr auf originelle und anschauliche Weise von Rolf Jenni präsentiert. Die Gesamtrechnung endet mit einem leichten Minus, nicht zuletzt auf Grund der Wetter bedingt schlechten Übernachtungszahlen auf der clubeigenen Mutthornhütte im Berner Oberland.

Wie auch in den Vorjahren konnte der Verein 2014 weit über dreihundert Touren, Anlässe, Ausbildungs- oder Sporttrainings in den unterschiedlichsten Sportarten und für alle Altersstufen anbieten. Das wird auch im aktuellen Jahr so sein. Interessenten können das Jahresprogramm im Internet erkunden oder bei der Clubführung Informationen anfordern. (plm)