Lichterglanz

Neuer Lichtzauber im Alters- und Pflegeheim St. Katharinen entzückt

Mit dem neuen Lichterglanz im Altersheim St. Katharinen wird eine alte Tradition wiederbelebt.

Mit dem neuen Lichterglanz im Altersheim St. Katharinen wird eine alte Tradition wiederbelebt.

Am Freitag wurde im Alters- und Pflegeheim der Bürgergemeinde die neue Weihnachtsbeleuchtung feierlich eingeschaltet und so eine Tradition wieder aufgenommen. Über siebzig Bewohnerinnen und Bewohner, Angehörige und Betreuer freuten sich am gelungenen Anlass.

Kaum war am Donnerstag die Altstadt in weihnachtliches Licht getaucht worden, zog das Alters- und Pflegheim St. Katharinen am Freitag mit seinem Lichterzauber nach. Im Beisein vieler Mitglieder des Bürgerrates liess Heimleiter Pascal Vonaesch den Innenhof erglänzen.

Aber auch aussen herum erstrahlen die Konturen des Hauses und die Gartenanlage in warmem Schein. Man ist versucht, von einem Lichterwald zu sprechen. Möglich machen dies 30 000 Lämpchen – in LED-Ausführung natürlich. Die RegioEnergie sponsert den Strom und half bei der Montage. Eine solche Menge herkömmlicher Kerzen zu entzünden und ihre Flämmchen zu überwachen wäre nicht möglich.

Der Domchor St. Urs gestaltete mit einigen festlichen Liedern die Einschaltfeier stimmungsvoll mit. Die Lichter sollen in der dunklen Advents- und Winterzeit den Heimbewohnerinnen und -bewohnern etwas optische Wärme und Geborgenheit vermitteln, sagte Pascal Vonaesch, der seine Vergangenheit als Hoteldirektor nicht verleugnen will. Deshalb erfolgte die Einschaltung wohl auch als Kontrast nach einem gemeinsamen Countdown synchron mit farbenfrohem Entzünden einer Leuchtrakete.

Ein Mini-Weihnachtsmarkt

Die ganze Pracht wird dieses Jahr bis zum Dreikönigstag zu sehen sein. Der Innenhof erglänzt noch bis Maria Lichtmess. Im kommenden Jahr soll diese Weihnachtsbeleuchtung noch um etwa 15 000 Lämpchen erweitert werden. Wie früher wird das Lichterfest zu
St. Katharinen öffentlich zugänglich sein und zu einem eigentlichen Mini-Weihnachtsmarkt mit Ständen und Verpflegungsmöglichkeiten werden – ganz so, wie das Haus mit seinem Innenhof und seinen (Durch-)Gängen, der Kirche und den Bäumen als eine kleine Stadt, eine stimmungsvolle Miniaturausgabe der Altstadt gesehen werden kann.

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