Weststadt
Neue Haltestelle in der Weststadt heisst definitiv «Solothurn Allmend»

Der Solothurner Stadtpräsident Kurt Fluri taufte am Montagmorgen die neue Haltestelle in der Solothurner Weststadt. Die 9,86 Millionen Franken teure Station soll auf den Fahrplanwechsel am 15. Dezember in Betrieb gehen.

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Die beidseitigen Lärmschutzwände sind montiert.
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Die neue Haltestelle geht ab dem 15. Dezember 2013 in Betrieb
Taufe Haltestelle Solothurn Allmend
Gruppenbild mit (von links) Carola Wasmuth, Gesamtprojektleitung SBB, Markus Spring und Rolf Allemann, Kanton Solothurn, Daniel Laubscher, Chef Stadtplanung Solothurn und Kurt Fluri, Stadtpräsident Solothurn.
Hier entsteht eine Busschleife für die neue Haltestelle.

Die beidseitigen Lärmschutzwände sind montiert.

Lucien Fluri

Die neue Bahnhaltestelle in der Solothurner Weststadt heisst definitiv:«Solothurn Allmend». Der Stadtpräsident Kurt Fluri taufte am Montagmorgen den fertiggestellten Rohbau auf den neuen Namen. Nachdem das Projekt mit dem Namen «Solothurn Brühl» in den Bau ging, musste das Bundesamt für Verkehr den neuen Namen erst prüfen und genehmigen. «Der Name der nahe gelegenen Allmendstrasse deutet bereits darauf hin, dass sich in diesem Stadtteil früher die Allmend befunden hatte», erklärt Fluri die Namenswahl. Dies solle sich auch im Namen der neuen Haltestelle widerspiegeln.

Im Fahrplan

Laut SBB-Projektleiterin Carola Wasmuth ist man im Fahrplan: «Die neue Haltestelle ist im Rohbau fertig gestellt, die beidseitigen Lärmschutzwände sind montiert, wir sind mit den Arbeiten auf Kurs.» «Solothurn Allmend» soll pünktlich zum Fahrplanwechsel am 15. Dezember in Betrieb gehen. So erfolgen in den kommenden Monaten Belagsarbeiten, Treppen und Rampen usw. Über die Rampen soll man künftig stufenfrei zu den beiden 160 Meter langen Aussenperrons gelangen. Zudem erhält die bestehende Personenunterführung Brühlgraben-Allmendstrasse einen neuen Anstrich und eine neue Beleuchtung.

Zusätzlich zur Haltestelle soll eine neue Bushaltestelle mit Wendeschleife entstehen. Die Linie 6 des «Busbetriebs Solothurn und Umgebung» wird ab Dezember bis zur neuen Haltestelle verlängert werden. «Damit sorgen wir für eine optimale Entwicklung von Bahn und Bus im Solothurner Entwicklungsschwerpunkt Obach Mutten Ober- und Unterhof», erläutert Daniel Laubscher, Chef Stadtplanung Solothurn.

9,86 Mio. Franken

Zurzeit schüttet ein Bagger Erde auf den Baugrund. Damit will man die «Tragfähigkeit des Baugrundes» verbessern, wie die SBB in einer Mitteilung erläutert. Parallel dazu entstehen auf der Südseite der Haltestelle 80 gedeckte Veloabstellplätze, 44 weitere auf der Nordseite. «So kann, wer immer will, die «letzte Meile» zwischen Haltestelle und Haustür bequem auf zwei Rädern zurücklegen», so die SBB.

Die Kosten für den Bau der neuen Haltestelle «Solothurn Allmend» belaufen sich auf 9,86 Millionen Franken. Davon übernimmt der Kanton Solothurn 60 Prozent, 40 Prozent übernimmt der Bund via Agglomerationsprogramm. Zusätzlich dazu investiert die Stadt Solothurn rund 700'000 Franken in den Bau der neuen BSU-Haltestelle. (mru)