Stadt- und Gewerbevereinigung
Neue Geschäftsführerin spürt «von allen Seiten die Unterstützung»

Caroline Spillmann ist seit Anfang Oktober Geschäftsführerin der Stadt- und Gewerbevereinigung Solothurn (SGSo). Neben diesem Amt arbeitet die 42-Jährige im Sportzentrum Zuchwil.

Interview: Andreas Kaufmann
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Caroline Spillmann, Geschäftsführerin der Stadt- und Gewerbevereinigung Solothurn

Caroline Spillmann, Geschäftsführerin der Stadt- und Gewerbevereinigung Solothurn

Andreas Kaufmann

Caroline Spillmann, was konkret gab Ihnen Anlass, Geschäftsführerin der Stadt- und Gewerbevereinigung Solothurn (SGSo) zu werden?

Ich bin eine kommunikative Person, arbeite gerne mit Menschen zusammen. Darum hat mich die Aufgabe angesprochen.

Sie haben Anfang Oktober das Zepter übernommen. Wie war der Einstieg?

Ich wurde von Willy Reinmann in die Arbeit eingeführt. Er war bei themenspezifischen Fragen für mich da. Vom Vorstand und den Gewerbetreibenden bin ich sehr gut aufgenommen worden. Von allen Seiten spüre ich die Unterstützung.

Welche Pläne und Herausforderungen stehen für die Zukunft an?

Ich war letzthin bei einer Sitzung unserer Arbeitsgruppe Filialläden und Detaillisten und war erfreut, wie die Beteiligten mit Herzblut dabei sind. Die wollen etwas bewegen – und ich möchte sie bei den Plänen unterstützen. Natürlich bin ich mir auch bewusst, dass die Interessen unterschiedlich sind: So gilt es, den Geschäften weiter ausserhalb ebenso gerecht zu werden wie den Altstadtbetrieben.

Unter dem Stichwort «Allen Leuten recht getan» stand schon ihr Vorgänger vor Herausforderungen – punkto einheitliche Öffnungszeiten...

Da versuche ich Verständnis aufzubringen. Ich verstehe, dass für kleinere Betriebe der Nutzen an erweiterten Öffnungszeiten nicht gleich ist. Dennoch bleibt das Interesse, dass möglichst viele Geschäfte gleichzeitig offen haben. Und zudem sind die SGSo-Öffnungszeiten ja lediglich Empfehlungen.

Die SGSo hat nun ein Podium zum Thema Fusion veranstaltet. Wie stehen Sie persönlich dem möglichen Zusammenschluss gegenüber?

Es wäre eine gewinnbringende Sache. Auch der SGSo würde erweitert werden. Wir hätten einige Mitglieder mehr.

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