Solothurn
Neu mit Sturm-Planung: Die Fasnächtler müssen bei den Vorbereitungen einiges beachten

Mit dem Hilari nächsten Samstag startet die Fasnacht 2018. Bereits trafen sich die Narren in der Vorstadt zur Eröffnungssitzung – unter der Führung des neuen Ober-Obers André Suntinger. Im Fokus stand die Sicherheit an den Umzügen.

Fabian Maienfisch
Drucken
Teilen
Ungern erinnern sich die Narren an das schlechte Wetter der vergangenen Fasnacht. (Symbolbild)

Ungern erinnern sich die Narren an das schlechte Wetter der vergangenen Fasnacht. (Symbolbild)

«Nümme lang, gli isch’s so wyt, isch für d’ Narre Fasnachtszyt.» Mit diesen Worten hat Ober-Ober André Suntinger die knapp 50 führenden Närrinnen und Narren sowie Vorstandsmitglieder der Vereinigten Fasnachtsgesellschaft UNO willkommen geheissen. Als Ober-Ober sei er stolz, dass die verschiedensten Gruppen wie Wagenbauer, Guggenmusiken, Schnitzelbänke und alle anderen in unzähligen Vorbereitungsstunden ein Werk vollbringen, um dies an der Fasnacht einem breiten Publikum präsentieren zu können. «Dies möchte ich zusammen mit dem UNO-Vorstand unterstützen und fördern, sodass dieses Brauchtum auch in Zukunft weiter leben wird», ergänzte der aus den Reihen der Hudibras-Chutzen stammende, neue Ober-Ober.

Gegen den Sturm gewappnet

Ungern erinnern sich die Narren an die heftigen Winde während der vergangenen beiden Dienstags-Umzüge, die das bunte Treiben arg einschränkten. Um künftig für alle Fälle gewappnet zu sein, stellte Umzugschef Yves Hauri den neuen Massnahmenplan Sturm vor. In fünf Kategorien wird festgehalten, wie sich die Umzugsteilnehmer bei welcher Windgeschwindigkeit wie zu verhalten haben.

Die Sicherheit der Narren und des Publikums stehe dabei im Zentrum, betonte Hauri. Denn bereits Windgeschwindigkeiten ab 45 Kilometer pro Stunde bergen einiges Gefahren-Potenzial, wie die Erfahrung der letzten Jahre gezeigt habe. Die Versammlung nahm das Konzept zur Kenntnis.

Tribüne und Plaketten

Suntinger führte weiter aus, dass die grosse Tribüne in der Vorstadt erneut aufgebaut wird. Diese sei insbesondere bei gehbehinderten Personen beliebt, da diese viel Platz für ihre Rollstühle hätten. Auch die mobilen Toiletten stünden dank der Stadt wieder zur Verfügung. Plakettennarr Toni Armbrust stellte den Anwesenden schliesslich die neue Fasnachtsplakette vor.

Um dem Motto 2018 «rund um» gerecht zu werden, gibt sich die Plakette etwas grösser als in vergangenen Jahren. Der Läufer im Rad besticht durch klar gearbeitete Konturen. Dazu Armbrust: «Das Sujet ist sehr gut herausgekommen, ich bin zufrieden.» Die Plakettenpreise bleiben übrigens wie gehabt.

Vorbereitungen laufen

Der Fasnacht 2018 blickt André Suntinger optimistisch entgegen: Das Budget stimmt und die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Und die beiden Umzüge am 11. und 13. Februar finden wie gewohnt statt. Auch der Fasnachtsfreitag mit zahlreichen Guggenmusiken und einem Konzert auf dem Märetplatz wird erneut durchgeführt. Besonders gespannt sei er auch auf den Narrennachwuchsumzug am 8. Februar, so Suntinger. Interessierte können sich übrigens noch bis zum 26. Januar für den Nachwuchsumzug anmelden bei: yves.hauri@gmx.ch

Aktuelle Nachrichten