Umzug
Neu duftets in der Theatergasse nach Gewürzen und Kaffeebohnen

Jetzt ist der Laden namens «Gwürz-Zouber» die Nummer 1, jedenfalls seine Hausnummer. Von der Goldgasse 9 ist die Gewürzzauberin und Inhaberin Susanne Kocher Burkhalter an die Goldgasse 1 gezügelt.

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Susanne Kocher Burkhalter in ihrem «Gwürz-Zouber»-Laden.

Susanne Kocher Burkhalter in ihrem «Gwürz-Zouber»-Laden.

Jasmin Heri

Der Zauber ergreift einem gleich beim Betreten des «Gwürz-Zoubers». Im orientalischen Stil hat die Besitzerin ihren neuen Laden eingerichtet. Antike Möbelstücke bringen den Charme, zahlreiche Teesorten und Gewürze den einladenden Duft. Dieser steigt einem schon auf der Gasse in die Nase. Ein runder Tisch mit Stühlen bildet den Mittelpunkt der frisch bezogenen Lokalität. «Gwürz-Zouber» soll ein Ort zum Verweilen, Degustieren und Einkaufen sein», erklärt die Inhaberin ihr Konzept.

Offener Tee ist der Renner

Dreimal grösser ist die Tee- und Ladenstube. Das sei vonnöten gewesen: «Wir hatten zu wenig Platz an der Goldgasse 9 und kamen kaum aneinander vorbei.» Als der ideal gelegene Verkaufsladen an der Ecke zur Theatergasse frei wurde, hat die Gewürzkennerin zuerst gezögert und dann die Chance gepackt. «Die Lage ist ideal. Schon auf dem Klosterplatz erblicken die Kunden uns.»

Stolz präsentiert die Inhaberin das Herzstück des «Gwürz-Zoubers»: Hinter der Theke verbirgt eine geheimnisvolle Ecke. Zwei Sofas mit flauschigen Kissen, Laternen und Kerzen schmücken den Hinterraum. Hier sollen sich Teeliebhaberinnen und Teeliebhaber verzaubern lassen. «Wir servieren und verkaufen offenen Tee.» An der Goldgasse 9 sei der offene Tee bereits beliebt gewesen. «Durch die Sitzplätze können unsere Kunden gleich vor Ort probieren und sich für eine Sorte entscheiden.»

Fischer Wind fegt durch die Gasse

Der gewürzige Laden erhält Konkurrenz: An der Kreuzgasse 7, wo vor kurzem die «Buddha Bar» hauste, zog kürzlich Baris Özkailic mit seiner «Déjà-vu-Kaffeebar» ein. Er bietet Kaffeeliebhabern Sorten aus neun Ländern, besonders sei sein türkischer Kaffee. Abends verwandelt sich das Lokal in eine Shisha-Bar für Junge. Mit diesem Doppelkonzept hofft der Derendinger, sich in der Gasse behaupten zu können. Anfang Mai verschlägt es auch den «Spielhimmel» von der Aarepromenade in die Hintergasse. Der anstehende Umbau des Stadttheaters stört die Ladenbesitzer wenig. (JHS)