Solothurn
Nach Kündigung der Quartierarbeiterin wurde Stellenprofil optimiert

Nach der Kündigung von Quartierarbeiterin Deborah Mathis wurde das Stellenprofil optimiert. Neu wird die Funktion als Querschnittaufgabe der Bereichsleitung Soziales aufgegleist.

Andreas Kaufmann
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Deborah Mathis. (Archiv)

Deborah Mathis. (Archiv)

Andreas Kaufmann

Anlässlich der Mitgliederversammlung des Quartiervereins Weststadt liess Quartierarbeiterin Deborah Mathis verlauten, dass sie gekündigt hat. Als Grund gab sie an, dass die Rahmenbedingungen nicht mehr gestimmt hätten. Seit November 2011 hatte die soziokulturelle Animatorin die Fachverantwortung Quartierarbeit Solothurn West inne, dies als Nachfolgerin von Quartierarbeiter Luigi Fossati.

Aufgrund einer Standortbestimmung von Mathis und eigener Analysen stützt das Alte Spital als Trägerin der Quartierarbeit nun Mathis' Aussage. Wie Betriebsleiterin Eva Gauch informiert, hatten das komplexe System der Quartierentwicklung Solothurn West und die Zusammenarbeit der Akteure in der Quartierarbeit (Quartierverein, Freiwillige, etc.) gesamthaft äusserst anspruchsvolle Rahmenbedingungen geschaffen.

Die nun nötige Neubesetzung des Quartierbüros hat deshalb dazu angeregt, das Stellenprofil zu überarbeiten. Als Schwerpunkte sollen die Felder «Jugend» und «Integration» künftig stärker bewirtschaftet werden. Und neu wird die Quartierarbeit nicht mehr als eigenständiger Fachbereich, sondern als Querschnittsaufgabe auf Leitungsebene bestritten, «aber auch mit einem Gesicht vor Ort», wie Gauch versichert.

Konkret wird die vakante Bereichsleitung Soziales sich im Sinne einer Gemeinwesenarbeit um die Anliegen und Bedürfnisse der Weststadt-Bevölkerung kümmern. Entsprechend hat das Alte Spital per 1. Juni auch eine Stelle für die Bereichsleitung Soziales ausgeschrieben.

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