Solothurn

Nach Appell der Stadt: «Es ist wichtig, dass der Märet in der Altstadt bleiben kann»

Der Wochenmarkt ist seit Kurzem zurück in der Altstadt und soll es auch bleiben, wenn es nach der IG Märet geht.

Der Wochenmarkt ist seit Kurzem zurück in der Altstadt und soll es auch bleiben, wenn es nach der IG Märet geht.

Die Interessengemeinschaft Märet ist zuversichtlich, dass die Marktgänger sich nun besser an die Abstandsregeln halten und der Wochenmarkt somit in der Altstadt bleiben darf.

Am Samstag steht für den Wochenmarkt viel auf dem Spiel. Konkret: Ob er in der Altstadt bleiben darf oder wieder auf den Schanzenplatz ausweichen muss. Die Stadt macht dies davon abhängig, wie diszipliniert die Marktbesucher die Abstandsregeln einhalten, was bei den letzten Samstagsmärkten offenbar zu wenig der Fall gewesen ist. Darum hat die Stadt am Mittwoch an die Eigenverantwortung appelliert.

Elsbeth Lanz, Präsidentin der Interessengemeinschaft Märet, begrüsst den Appell der Stadt. «Dadurch werden sich hoffentlich wieder möglichst alle bewusst, dass das Corona- Virus weiterhin da ist und es somit immer noch wichtig ist, Abstand zueinander zu halten.» Am Wochenmarkt hätte sich ein Teil Marktgänger zu wenig daran gehalten, sagt auch Lanz, betont aber, dass dies vor allem vor zwei Wochen der Fall gewesen sei, als der Markt zum ersten Mal wieder in der Altstadt durchgeführt wurde. «Vergangenen Samstag waren die Marktgänger wieder viel disziplinierter», berichtet Lanz von ihren persönlichen Eindrücken. Vielleicht auch, weil die Marktstände versucht haben, noch besser über die Verhaltens­regeln zu informieren.

Lanz ist zuversichtlich, dass der positive Trend am Samstag weitergeht. Denn: «Es ist wichtig, dass der Märet in der Altstadt bleiben kann.» Die Stände würden auf dem Schanzenplatz weniger Umsatz machen. «Auch die Läden und Gastrobetriebe sind von einem Wochenmarkt in der Altstadt abhängig», sagt Lanz und betont: «Auch den Marktgängern gefällt es in der Altstadt besser.» Dass der Märet in der Altstadt bleibt, liege nun am richtigen Verhalten der Passanten, schreibt die Stadtpolizei und rät: nicht ausgerechnet mitten im Marktgeschehen einen Schwatz zu halten.

Autor

Fabio Vonarburg

Fabio Vonarburg

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