Solothurn

Musikvereine unterhalten während Abendverkauf

14 Formationen zogen am Donnerstagabend im Rahmen der Marschmusikparade durch die Gurzeln- und die Hauptgasse. Höhepunkt war die Aufführung der drei Gesamtchorstücke auf der St.Ursentreppe.

Es ist schon eine Tradition, die Marschmusikparade durch die Solothurner Altstadt am Vorabend des grossen Märetfeschts. Vorausgesetzt, die Parade findet in Solothurn statt. «In Grenchen musste sie schon zweimal mangels Beteiligung abgesagt werden. Dabei war Grenchen für Olten in die Bresche gesprungen, das den Anlass nicht mehr wollte», weiss Gabriela Schnyder aus Derendingen, die beim Solothurner Blasmusikverband SOBV die Marschmusikparade betreut.

Am Donnerstagabend waren 14 Musikkorps unterwegs, «gerade genug, denn 12 bis 13 sollten es sein.» Passen musste die Stadtmusik Solothurn, da sie mit der Betreuung der Getränkestände und der Festwirtschaft ausgelastet war. Den Reigen führte so die MG Konkordia Aedermannsdorf/Junior Brass Band an, gefolgt von der Vereinsmusik Kriegstetten, der Blasmusik Zuchwil, der MG Derendingen, MG Lohn-Ammannsegg, der Brassband Matzendorf, der MG Flumenthal und der MG Konkordia Mümliswil.

Die Thaler Fraktion verstärkte dann die Brass Band Frohsinn Laupersdorf, bevor die Harmonie MG Fulenbach zu zwei weiteren Brassbands, denjenigen aus Solothurn und Erschwil überleitete. Den Schluss machten die Musikgesellschaften Beinwil und Lostorf.

Erstmals führte die Route bereits ab dem Manorbrunnen durch die Gurzelngasse. «Der bisherige Aufmarschraum beim Zunfthaus zu Wirthen ist wegen der Märetfescht-Stände jeweils zu eng», erklärt Gabriela Schnyder die Änderung.

Zuletzt trafen sich die vereinigten Musikkorps auf der St.-Ursentreppe zur eindrücklichen Aufführung der drei Gesamtchorstücke – dem Günsberger Marsch von Ruedi Wyss, dem festlichen Präludium von Walter Joseph und dem finalen Klassiker, dem Solothurner Marsch von Stephan Jäggi. 

Übrigens: Nächstes Jahr wird wegen des Eidgenössischen Musikfests in Montreux keine Marschmusikparade stattfinden, weil einige Vereine dadurch absorbiert sind.

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