Am ersten «Orgelspaziergang» geleiteten die drei Musiker das interessierte Publikum zu vier Posten in vier Kirchen mit insgesamt sechs Orgeln und Klängen von 13 Komponisten. Von der reformierten Stadtkirche führte der musikalische Parcours zur Franziskanerkirche und zur Jesuitenkirche bis hin zur St.-Ursen-Kathedrale. Dort schliesslich spielten Rüedi, Aeberhard und Guélat zum fulminanten Abschluss gemeinsam an drei Orgeln Werke von Händel, Bach und anderen Komponisten.

Interessante Orgellandschaft

«Die Idee des Orgelspaziergangs kam Urs Aeberhard und mir bei der Koordination unserer Orgelkonzertreihen», erzählt Domorganist Benjamin Guélat. Gerade die kurzen Distanzen zwischen den Kirchen, die Qualität und die Klangvielfalt der Orgel seien ideal für so eine Veranstaltung. Nachdem das Format der Orgelspaziergänge in andere Städten Schule gemacht hatte, fand es nun auch in Solothurn Anklang. Insbesondere, da die selten vielfältige und interessante Orgellandschaft auf geografisch engstem Raum gemäss Guélat die besten Voraussetzungen für einen solchen Anlass liefere.