35 Aussteller waren es 2010 am «Soledurner Wiehnachtsmäret» insgesamt. Rund 50 Aussteller werden es heuer sein, wobei einige sich das «Hüttli» zeitweise teilen. Untergebracht werden sie in 37 kleinen und 4 grossen Holzhäuschen - wie schon 2010 wieder aus dem Bestand des «Huttwiler Wiehnachtsmärits». «Unser Ziel ist es allerdings nicht, in der Grösse, sondern in der Qualität zu wachsen», so Martin Tschumi, Mitinitiant.

Hüttli-Ambiance als Angelpunkt

So sollen die Atmosphäre sowie das Angebot und die Vielfalt der Aussteller im Vordergrund stehen. «Wir wollen einen guten Mix des Handwerks aus der Region bieten», so Tschumi weiter. Stimmungsmässig sollen Lautsprecherboxen mit dezenter, festlicher Musik den Anlass beschallen. Verschiedene konzertante und andere Rahmenanlässe täglich ab 19 Uhr sorgen für das zusätzliche Liveambiente. Für die Kleinen und Junggebliebenen wird neu auch eine Märli-Erzählerin vor Ort sein.

Ein Gastroprogramm rundet das Angebot ab, und dank der Glühweinhütte bietet sich zudem auch die Gelegenheit, gesellig «zuechezrütsche». «Aber die Rahmenveranstaltungen müssen im Rahmen bleiben», findet Tschumi weiter. Deshalb ist und bleibt der Fokus bei den Ausstellern, «schliesslich gehts nicht um eine Chilbi , sondern um das Ambiente, das die Stände vermitteln» - kombiniert mit dem Charme, den der ausgewählte Standort an der Aare ohnehin versprüht.

Weniger Deko, mehr Geschenke

Mit dem Planen begonnen hat man im kleinen OK mit Martin Tschumi, Kurt und Ursula Steiner und Thomas Schaerer gleich nach der letztjährigen Umsetzung. Seit drei Monaten ist das Team im intensiven Endspurt. Beim Anpassen und Optimieren hat man sich von einer Auswertung des ersten Wiehnachtsmärets leiten lassen und will auch weiterhin Feedbacks für die Optimierung nutzen.

«Natürlich ist es immer auch eine Geldfrage», so Tschumi. Jedoch sei der letztjährige leichte Gewinn nun für die Qualitätsteigerung verwendet worden. Als positiv herausgestellt hat sich der späte Zeitpunkt: «Es war uns wichtig, dass wir regional niemandem konkurrenzieren.» Was dem Anlass gleichzeitig einen Vorteil verschafft: «Es werden weniger Dekoartikel angeboten. Dafür wird auf die Geschenkeschiene eingeschwenkt.» Also nicht nur Stimmung für Flanierfreudige, sondern auch Ideen für Spätentschlossene.

Solothurner Wiehnachtsmäret 14. bis 18. Dezember: Mi/Do/Fr, 15-21 Uhr; Sa, 11-21 Uhr; So, 11-17 Uhr.