Beim Vorstadt-Schulhaus fand am Wochenende zum achten Mal bei strahlendem Wetter der Antiracup Soletta statt. Rund 450 Besucher, davon 280 Spielende in 30 Mannschaften aus der ganzen Schweiz fanden auf und neben dem grünen Feld zusammen.

«Wir wollen auf kreative Art der Allgegenwärtigkeit von Rassismus entgegenwirken», informiert die Aktionsgruppe Antiracup Soletta auf Anfrage. Gerade junge Menschen sollen sensibilisiert werden - und dies möglichst «breit und lautstark.»

Doch nicht nur gegen Fremdenfeindlichkeit richtete sich der Anlass. Gespräche und Flyers verliehen dem Antiracup auch eine WM-kritische Note. So wollte man im Vorfeld der Weltmeisterschaft auf das Schicksal der leidenden Bevölkerung Brasiliens aufmerksam machen und die Rolle der FIFA kritisch beleuchten. (ak)