Am 31. Oktober lief die anderthalb Monate dauernde Mitwirkungsphase für die laufende Ortsplanungsrevision ab. Damit soll die Planung eine breite Zustimmung unter der breiten Bevölkerung finden. Bevor die Rückmeldungen und Stellungnahmen substanziell ausgewertet sind, zeigt sich aber schon das Ausmass an Engagement. Wie Andrea Lenggenhager, Leiterin des Stadtbauamtes, auf Anfrage informiert, seien über das elektronische Tool nicht weniger als 322 Stellungnahmen mit 856 Rückmeldungen zu den einzelnen Themenfeldern eingegangen. Auf brieflichem Wege kommen rund 120 Stellungnahmen hinzu.

Es seien zu allen Teilbereichen Rückmeldungen eingetroffen, sagt Lenggenhager, «wobei das Bau- und Zonenreglement am meisten Rückmeldungen verzeichnet, gefolgt von allgemeinen Rückmeldungen und Rückmeldungen zum Reglement über die Öffnungszeiten und zum Parkplatzreglement.» Diverse Parteien und Interessengruppen hatten via Musterbriefe und eigene Textvorlagen ihre Basis zur Teilnahme mobilisiert. Nun folgt die kantonale Vorprüfung (Dezember); die öffentliche Auflage der Ortsplanung (ohne Baureglement und Parkreglement) soll im Herbst 2019 erfolgen. Im Dezember 2019 schliesslich soll voraussichtlich die Gemeindeversammlung über das Baureglement (ohne Teilzonenreglement) und über das Parkreglement befinden.