Nicht mehr als eine Handvoll Interessierter fand sich zur Mitwirkung für den Teilzonen- und Gestaltungsplan zum geplanten Neubau der Kaufmännischen Berufsschule in der Aula der Gewerblich-Industriellen Berufsfachschule GIBS ein. Alfredo Pergola, Leiter Bildungs- und Allgemeine Bauten beim Kanton, sieht als Grund dafür auch den hohen Anteil an Mietern im Perimeter.

Dennoch wurde ausführlich über das Bauvorhaben informiert. «Es handelt sich korrekterweise eher um einen Ersatz- als um einen Neubau», verdeutlichte Bernhard Straub von der Planteam S AG.

Denn die neuen Räumlichkeiten sollen die bestehenden Schulzimmer im «Rosengarten» ersetzen. Das fünfstöckige Gewinnerprojekt «vestibule» der Stirnemann Architekten aus Baden kommt auf der westlichen Seite der heutigen GIBS-Werkstatt zu stehen.

Ein zweiter Eingang soll für pendelnde Schüler Richtung Bahnhof für Offenheit sorgen. «Wir schaffen Luft», sagte Hansruedi Stirnemann: Zudem soll das frei stehende Gebäude auch in Richtung Kreuzackerplatz für Durchlässigkeit sorgen. (ak)