Genossenschaft Optima Solar
Mehr Gewinn und neue Anlagen

Die Genossenschaft OptimaSolar Solothurn schloss Geschäftsjahr 2016 ab und startet voller Energie ins neue Geschäftsjahr 2017.

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Die OptimaSolar möchte 2017 drei neue Fotovoltaikanlagen im Kanton in Betrieb nehmen. (Symbolbild)

Die OptimaSolar möchte 2017 drei neue Fotovoltaikanlagen im Kanton in Betrieb nehmen. (Symbolbild)

OptimaSolar Solothurn schloss mit einem Jahresgewinn von 93'575 Franken (plus 31 Prozent) ab. Die Generalversammlung genehmigte eine Gewinnausschüttung von 2 Prozent. 2016 produzierte die Solargenossenschaft etwas mehr Solarstrom als 2015. Insgesamt waren es 2,1 GWh. Die gesamte Menge konnte verkauft werden. Die Genossenschaft hat 2016 einige Anteilsscheine zurückgekauft. Deshalb nahm das Genossenschaftskapital auf 4,815 Mio. Franken ab (minus 2.3 Prozent). Gesunken ist innert Jahresfrist auch die Zahl der Genossenschafterinnen und Genossenschafter, von 691 auf noch 663.

Drei neue Dachanlagen

Im letzten Jahr hat OptimaSolar Solothurn keine neue Solaranlage realisiert. Keines der geprüften Projekte erfüllte die Bedingungen wie zum Beispiel einen hohen Eigenstromverbrauch. 2017 will die Genossenschaft im Kanton Solothurn drei Fotovoltaikanlagen auf Dächern in Betrieb nehmen.

Bereits am Netz ist die 60 kWp-Anlage auf dem neuen Garderobenpavillon im Mittleren Brühl im Westen der Stadt Solothurn. In Bibern entsteht ein neues Lagergebäude mit Kühlräumen für Biogemüse. Die Fotovoltaikanlage mit 79 kWp soll bis im Juni erstellt werden.

Am Samstag, 17. Juni findet in Bibern ein Tag der offenen Tür statt. Im Blumenhaus Buchegg produziert OptimaSolar Solothurn bereits Solarstrom. Nun soll im Herbst eine zweite Dachanlage mit 68 kWp und einer Fläche von 400 Quadratmetern erstellt werden. Der grösste Teil der dort produzierten Energie wird in den diversen Einrichtungen des Zentrums selber verbraucht werden.

Verwaltung verkleinert

Die Verwaltung der OptimaSolar Solothurn wurde von sieben auf fünf Mitglieder verkleinert. Niklaus Bolliger, Lucia Grüter, Karl Hauswirth, Barbara Lampart und Rudolf Peterzelka sind an der Generalversammlung wiedergewählt worden. Rolf Thallinger und Susan von Sury traten aus der Verwaltung aus. Präsidentin bleibt Lucia Grüter. Sie ist seit 2015 im Amt.

Das Budget 2017 rechnet mit einem Rückgang des Gewinns auf rund 72'000 Franken. Voraussichtlich wird auch die Gewinnausschüttung leicht zurückgehen. Wie bisher werden drei Anlagen der OptimaSolar Solothurn KEV-Beiträge des Bundes erhalten. Im übrigen plädiert die Genossenschaft für ein Ja zur Energiestrategie 2050. (mgt)