Solothurn

Massive Ausschreitungen nach unbewilligter Demonstration

In der Nacht auf Samstag kam es im Zusammenhang mit einer unbewilligten Demonstration zu Ausschreitungen bei der Solothurner Westumfahrung. Dabei warfen Linksautonome Steine und zündeten Container an. Die Polizei setze Tränengas und Gummischrot ein.

Eine unbekannte Organisation hat am Freitagabend, dem 11. November 2011, auf dem Amthausplatz in Solothurn eine unbewilligte Party organisiert. Dabei begaben sich die rund 200 Teilnehmer kurz nach 21 Uhr durch die Innenstadt von Solothurn auf einen Demonstrationszug.

Die Situation eskalierte

Während diesem Marsch wurde ein Polizist durch ein Wurfgeschoss mittelschwer verletzt. Die teilweise vermummten Demonstranten begaben sich schliesslich in den Bereich der «Westtangente», wo die Situation aufgrund der massiven Gewaltbereitschaft der Kundgebungsteilnehmer eskalierte.

Die Einsatzkräfte der Polizei wurden mit Flaschen, Steinen, Blumenkisten und weiteren Gegenständen beworfen. Zudem wurden mehrere Abfallcontainer angezündet und an Autos und Gebäuden Sachbeschädigungen begangen. Die Polizei reagierte mit Gummischrot und Tränengas und konnte so die Kundgebung im Verlaufe der Nacht auflösen.

Mehrere Polizisten verletzt

Mehrere Polizisten wurden beim Einsatz verletzt. Vier davon mussten sich in ambulante ärztliche Behandlung begeben. Über die Höhe der Schäden können derzeit noch keine Angaben gemacht werden. Entsprechende Ermittlungen sind derzeit noch im Gange.(dme)

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